Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.

Berne

Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.
Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.

Der Ort erhielt 1873 Anschluß an die eingleisige Hauptbahn von Hude nach Blexen. Berne war ein typischer oldenburgischer Unterwegsbahnhof und besaß ein Kreuzungsgleis.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Die 1901 gelaufene Karte gewährt einen schönen Blick auf den Bahnhof und sein Umfeld.
Die 1901 gelaufene Karte gewährt einen schönen Blick auf den Bahnhof und sein Umfeld.
Bereits 1901 ist die folgende Karte gelaufen, auch hier der Bahnhof von der Gleisseite.
Bereits 1901 ist die folgende Karte gelaufen, auch hier der Bahnhof von der Gleisseite.
Die Bahnhofssicht aus der obigen Karte noch einmal vergrößert.
Die Bahnhofssicht aus der obigen Karte noch einmal vergrößert.
Ansicht des Bahnhofsvorplatzes in Berne von 1909.
Ansicht des Bahnhofsvorplatzes in Berne von 1909.
Die oldenburgische G 4.2 Nr. 121 „LE MANS“ hat mit ihrem Zug den Bahnhof gerade in Richtung Nordenham verlassen. Die Lokomotive wurde 1897 unter der Fabriknummer 3033 bei Hanomag gebaut und ging 1919 als Reparationsleistung an Belgien. Die Karte ist 1909 gelaufen.
Die oldenburgische G 4.2 Nr. 121 „LE MANS“ hat mit ihrem Zug den Bahnhof gerade in Richtung Nordenham verlassen. Die Lokomotive wurde 1897 unter der Fabriknummer 3033 bei Hanomag gebaut und ging 1919 als Reparationsleistung an Belgien. Die Karte ist 1909 gelaufen.
An der Bahnlinie von Hude nach Nordenham und Blexen liegt der Bahnhof Berne. Die Karte dürfte in den 1930er/1940er Jahren entstanden sein.
An der Bahnlinie von Hude nach Nordenham und Blexen liegt der Bahnhof Berne. Die Karte dürfte in den 1930er/1940er Jahren entstanden sein.
Dieses Luftbild aus den 1960er Jahren zeigt das Bahnhofsareal und den Ort Berne.
Dieses Luftbild aus den 1960er Jahren zeigt das Bahnhofsareal und den Ort Berne.

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Bahnstrecke Jever -Carolinensiel - Harle

1888/1890: Jever – Carolinensiel – Harle

Mit der Bahn an die Küste

Rot markiert die Bahnlinie von Jever nach Carolinensiel
Rot markiert die Bahnlinie von Jever nach Carolinensiel

Die Strecke zweigte am Nordwestende des Bahnhofes von Jever von der Ostfriesischen Küstenbahn ab und verlief weitgehend gradlinig und direkt neben der Landstraße nach Norden. Der wichtigste Zwischenbahnhof war in Carolinensiel. Von dort führte sie bis in das Vordeichsgelände am Hafen Harle.

Der Bau der Bahn war vom Großherzogtum Oldenburg initiiert und unterstützt worden, um den Badebetrieb auf der einzigen oldenburgischen Nordseeinsel Wangerooge zu fördern. Gebaut und finanziert wurde sie von der „Jever-Carolinensieler Eisenbahngesellschaft“, einer Aktiengesellschaft unter Führung des Bankhauses Erlinger&Söhne in Frankfurt (Main). Am 1. September 1888 wurde der Abschnitt Jever–Carolinensiel eröffnet, die Bahn endete jedoch nicht im damals preußischem Carolinensiel, sondern an der Friedrichsschleuse auf Oldenburger Gebiet. Der Anschluss zum Anleger Harle erfolgte am 1. Juli 1890. Der Betrieb wurde von Anfang an von den Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen (GOE) übernommen. Diese kauft 1897 auch die verlustbringende Strecke auf. Gleichzeitig übernahm sie ein Seebäderschiff und errichtete die Inselbahn Wangerooge.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Jever Sande – Jever
Vereinigung (Landesgrenze)
Wiefels 3,98 
Bussenhausen 6,22 
Tettens 8,44 
Hohenkirchen 11,10 Schillig (Kleinbahn)
Garms 14,10 
Carolinensiel 17,95 
Harle 19,90 

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Jever

Bahnhof Jever mit einer T 3 um 1900. Hier zweigt die Tidebahn nach Carolinensiel und zum Anleger Harle ab.
Bahnhof Jever mit einer T 3 um 1900. Hier zweigt die Tidebahn nach Carolinensiel und zum Anleger Harle ab.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Wiefels

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Bussenhausen

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Tettens

Diese alte Ansicht zeigt links den Bahnhof von Tettens, wie er ungefähr hätte aussehen können.
Die Lok rechts im Bild ist ein reines Phantasieprodukt.
Diese alte Ansicht zeigt links den Bahnhof von Tettens, wie er ungefähr hätte aussehen können. Die Lok rechts im Bild ist ein reines Phantasieprodukt.

Hohenkirchen

Der Bahnhof Hohenkirchen auf einer 1908 gelaufenen Ansichtskarte.
Der Bahnhof Hohenkirchen auf einer 1908 gelaufenen Ansichtskarte.

Garms

Der Bahnhof Garms auf einer alten Ansichtskarte.
Der Bahnhof Garms auf einer alten Ansichtskarte.

Carolinensiel

Der alte Bahnhof von Carolinensiel.
Im Zuge der Verlängerung des Gleises zum Anleger hinter dem Deich wurde in Carolinensiel auch ein neuer Bahnhof gebaut.
Der alte Bahnhof von Carolinensiel. Im Zuge der Verlängerung des Gleises zum Anleger hinter dem Deich wurde in Carolinensiel auch ein neuer Bahnhof gebaut.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Harle

Der Bahnhof Harle bestand nur aus Gleisen und aufgeschütteten Bahnsteigen.
In Harle legten die von der G.O.E. betriebenen Schiffe nach Wangerooge ab.
Der Bahnhof Harle bestand nur aus Gleisen und aufgeschütteten Bahnsteigen. In Harle legten die von der G.O.E. betriebenen Schiffe nach Wangerooge ab.

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Bahnstrecke Ahlhorn - Falkenrott

1885: Ahlhorn – Falkenrott

Erschließung des Hinterlandes Richtung Vechta

Rot markiert die Nebenbahn Ahlhorn - Falkenrott
Rot markiert die Nebenbahn Ahlhorn – Falkenrott

Der Kreis Vechta wurde zunächst von der Oldenburgischen Staatsbahn erschlossen. Von Ahlhorn an der Hauptbahn Oldenburg–Osnabrück führte ab 1885 eine Zweigbahn nach Vechta, die 1888 bis Lohne verlängert wurde. Der Weiterbau bis Neuenkirchen 1899 und Hesepe 1900 fand erst statt, nachdem 1898 die direkte Linie von Delmenhorst nach Vechta eröffnet worden war.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Ahlhorn Oldenburg – Osnabrück
Schneiderkrug 10,10 
Langförden 13,50 
Calveslage 15,90 
Falkenrott 19,46 Delmenhorst – Hesepe

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Ahlhorn

Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.
Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.

Schneiderkrug

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Langförden

Bahnhof Langförden um 1900 aufgenommen
Bahnhof Langförden um 1900 aufgenommen

Calveslage

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Falkenrott

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Bahnstrecke Ihrhove - Neuschanz

1876: Ihrhove – Neuschanz

Über die Ems nach Holland

Rot markiert die Bahnlinie von Ihrhove nach Neuschanz
Rot markiert die Bahnlinie von Ihrhove nach Neuschanz

Schon frühzeitig wünschten die Oldenburger eine Anbindung an die Niederländischen Bahnen. Die Strecke nach Leer wurde daher von Anfang an weiter bis Neuschanz projektiert und nutzte dafür einen Teil der preußischen Westbahn mit.

Der niederländische Abschnitt von Groningen bis Bad Nieuweschans wurde von 1863 bis zum 1. November 1868 von den Niederländischen Staatsbahnen eröffnet. Der deutsche Abschnitt, den die Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen erbauten, folgte am 26. November 1876.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Ihrhove Rheine – Emden (KPEV)
Hilkenborg 5,70
Weener 7,98 
Möhlenwarf 11,21 
Bunde 13,26 
Neuschanz 18,34 Groningen (NL)

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Ihrhove

Der Bahnhof Ihrhove wurde von der K.P.E.V. und der G.O.E. gemeinsam genutzt - jede Verwaltung hatte ihre eigene Seite.
Der Bahnhof Ihrhove wurde von der K.P.E.V. und der G.O.E. gemeinsam genutzt – jede Verwaltung hatte ihre eigene Seite.

Hilkenborg

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Weener

Bahnhof Weener auf einer frühen Ansicht.
Bahnhof Weener auf einer frühen Ansicht.

Bunde

Der Bahnhof Bunde war der letzte auf deutschem Gebiet, etwas weiter wird die Grenze zu den Niederlanden überschritten.
Der Bahnhof Bunde war der letzte auf deutschem Gebiet, etwas weiter wird die Grenze zu den Niederlanden überschritten.

Möhlenwarf

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Neuschanz (Nieuwe Schans, Niederlande)

Im Bahnhof Neuschanz endete die oldenburgische Bahnstrecke.
Im Bahnhof Neuschanz endete die oldenburgische Bahnstrecke.

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Bahnstrecke Oldenburg - Osnabrück

1875/1876: Oldenburg – Osnabrück

Die oldenburgische Südbahn

Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Osnabrück
Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Osnabrück

Die Oldenburger Südbahn wurde in den Jahren 1870 bis 1876 von der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) gebaut. Die Eröffnung des ersten Teilstücks Oldenburg–Quakenbrück erfolgte am 15. Oktober 1875. Das Teilstück von Quakenbrück über Halen nach Osnabrück-Eversburg führte über preußisches Gebiet und wurde erst knapp ein Jahr später am 30. Juni 1876 fertiggestellt, die offizielle Inbetriebnahme erfolgte dann am 15. November 1876. Die Zuständigkeit für die Strecke wurde nach der Auflösung der Länderbahnen von der Reichsbahndirektion Oldenburg übernommen.


Streckenbeschreibung 1915

Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Oldenburg Bremen
Wilhelmshaven
Leer
Brake
Osternburg 2,38  
Bümmerstede 6,70  
Sandkrug 10,62  
Barneführer Holz 14,25  
Huntlosen 17,97  
Großenkneten 23,39  
Ahlhorn 28,88 Falkenrott
Höltinghausen 35,14  
Cloppenburg 41,17 Ocholt
Vechta (Kleinbahn)
Landesgrenze (Kleinbahn)
Nutteln 45,35  
Hemmelte 49,11  
Essen 56,59 Lewinghausen (Landesgrenze)
Brookstreek 60,00  
Quakenbrück 62,72 Rheine (KPEV)
Lingen (Kleinbahn)
Badbergen 67,61  
Langen 71,17  
Bersenbrück 76,76 Ankum (Kleinbahn)
Alfhausen 82,28  
Hesepe 89,40 Delmenhorst
Bramsche 92,63  
Achmer 96,26  
Halen 102,10  
Eversburg 107,99 Piesberg
Rheine (Kleinbahn)
Löhne – Rheine (KPEV)
Osnabrück-Hasetor 111,70  
Osnabrück Hauptbahnhof 113,12 KPEV
Osnabrück Güterbahnhof 114,77  

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Oldenburg

Bilder finden Sie auf den Bahnhofsseiten:

Osternburg

Der kleine Bahnhof Osternburg lag noch auf oldenburgischem Stadtgebiet.
Der kleine Bahnhof Osternburg lag noch auf oldenburgischem Stadtgebiet.

Ladestelle Bümmerstede

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Sandkrug

Ansicht des Bahnhofs Sandkrug vor den Toren der Stadt.
Ansicht des Bahnhofs Sandkrug vor den Toren der Stadt.

Barneführer Holz

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Huntlosen

Der Bahnhof Huntlosen etwa in den frühen 1920er Jahren.
Der Bahnhof Huntlosen etwa in den frühen 1920er Jahren.

Großenkneten

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Ahlhorn

Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.
Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Höltinghausen

Höltinghausen hatte wie viele Bahnhöfe der Strecke ein verhältnismäßig großes Bahnhofsgebäude.
Höltinghausen hatte wie viele Bahnhöfe der Strecke ein verhältnismäßig großes Bahnhofsgebäude.

Cloppenburg

Cloppenburg war Bahnknoten, hier waren nicht nur die Staatsbahnstrecken Cloppenburg – Ocholt und Oldenburg – Osnabrück der G.O.E., sondern auch die Cloppenburger Kleinbahn (750mm) und die normalspurige Kleinbahn Vechta – Cloppenburg angeschlossen.
Cloppenburg war Bahnknoten, hier waren nicht nur die Staatsbahnstrecken Cloppenburg – Ocholt und Oldenburg – Osnabrück der G.O.E., sondern auch die Cloppenburger Kleinbahn (750mm) und die normalspurige Kleinbahn Vechta – Cloppenburg angeschlossen.

Nutteln

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Hemmelte

Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt.
Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.
Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt. Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.

Essen

In Essen zweigte die Strecke nach Lewinghausen mit dortigem Anschluß nach Haselünne ab. 
Die Ansicht stammt von 1907.
In Essen zweigte die Strecke nach Lewinghausen mit dortigem Anschluß nach Haselünne ab. Die Ansicht stammt von 1907.

Brokstreek

die kleine Station Brokstreek im Süden des Großherzogtums.
die kleine Station Brokstreek im Süden des Großherzogtums.

Quakenbrück

Oben das erste Gebäude von Bahnhof Quakenbrück, das später durch das unten zu sehende prachtwolle Gebäude ersetzt wurde.
Quakenbrück war Grenzstation zwischen Oldenburg und Preußen, die Strecke nach Osnabrück wurde aber von Oldenburg gebaut und betrieben.
Oben das erste Gebäude von Bahnhof Quakenbrück, das später durch das unten zu sehende prachtwolle Gebäude ersetzt wurde. Quakenbrück war Grenzstation zwischen Oldenburg und Preußen, die Strecke nach Osnabrück wurde aber von Oldenburg gebaut und betrieben.

Badbergen

Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.
Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Langen

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Bersenbrück

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Alfhausen

Ansicht vom Bahnhof Alfhausen aus den 1960er Jahren.
Ansicht vom Bahnhof Alfhausen aus den 1960er Jahren.

Hesepe

Auf Bahnhof Hesepe mündete die "Schusterbahn" von Delmenhorst ausgehend in die Südbahn Oldenburg – Osnabrück.
Auf Bahnhof Hesepe mündete die „Schusterbahn“ von Delmenhorst ausgehend in die Südbahn Oldenburg – Osnabrück.

Bramsche

Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern. Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke. Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig.
Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern. Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke. Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Achmer

Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.
Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Halen

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Eversburg

Der Bahnhof Eversburg war Endpunkt der oldenburgischen Südbahn auf eigenem Gleis, für den Rest bis zum eigentlichen Endpunkt wurden die Gleise der K.P.E.V. mit genutzt.
Der Bahnhof Eversburg war Endpunkt der oldenburgischen Südbahn auf eigenem Gleis, für den Rest bis zum eigentlichen Endpunkt wurden die Gleise der K.P.E.V. mit genutzt.

Osnabrück-Hasetor

Bahnhof Hasetor in Osnabrück wurde später umbenannt in Bahnhof Osnabrück-Altstadt.
Bahnhof Hasetor in Osnabrück wurde später umbenannt in Bahnhof Osnabrück-Altstadt.

Osnabrück Hauptbahnhof

Bahnhof Osnabrück der Preußischen Staatsbahn. Nicht hier, sondern am Güterbahnhof endete die oldenburgische Südbahn.
Bahnhof Osnabrück der Preußischen Staatsbahn. Nicht hier, sondern am Güterbahnhof endete die oldenburgische Südbahn.

Osnabrück Güterbahnhof

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Bahnstrecke Hude - Nordenham

1873/1875: Hude – Nordenham

Anbindung der oldenburgischen Hafenstädte

Rot markiert die Bahnlinie von Hude nach Nordenham
Rot markiert die Bahnlinie von Hude nach Nordenham

Die Bahnstrecke wurde 1873 von Hude bis Brake, am 15. Oktober 1875 bis Nordenham eröffnet. Der Hafenumschlag sorgte für ein hohes Frachtaufkommen. Von 1890 bis 1897 fuhren in Nordenham auch die Transatlantikdampfer des Norddeutschen Lloyd ab, bevor diese endgültig nach Bremerhaven wechselten. 1904 wurde die Verbindung um sieben Kilometer nach Blexen verlängert. Dort bestand Anschluss an die Weserfähre nach Bremerhaven.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Hude Oldenburg – Bremen
Neuenkoop 4,31  
Berne 8,63  
Elsfleth 14,76  
Hammelwarden 19,83  
Kirchhammelwarden 22,80  
Brake 25,53 Oldenburg
Golzwarden 28,44  
Sürwürden 31,52  
Rodenkirchen 33,90 Varel
Kleinensiel 38,86  
Großensiel 41,88  
Nordenham 43,38 Eckwarderhörne (Klb.)
Blexen

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Hude

Ansicht des Bahnhofs Hude um 1910. Von Hude zweite ab 1873 die Bahnstrecke nach Nordenham ab.
Ansicht des Bahnhofs Hude um 1910. Von Hude zweite ab 1873 die Bahnstrecke nach Nordenham ab.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Neuenkoop

Der kleine Bahnhof Neuenkoop war die erste Station auf der Strecke von Hude nach Nordenham.
Der kleine Bahnhof Neuenkoop war die erste Station auf der Strecke von Hude nach Nordenham.

Berne

Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.
Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Elsfleth

Bahnhof Elsfleth lag direkt an der Weser und wurde bei Hochwasser mehrfach überschwemmt und die Gleisanlagen erheblich beschädigt.
Bahnhof Elsfleth lag direkt an der Weser und wurde bei Hochwasser mehrfach überschwemmt und die Gleisanlagen erheblich beschädigt.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Hammelwarden

Bahnhof Hammelwarden von der Gleisseite auf einer 1909 gelaufenen Ansichtskarte
Bahnhof Hammelwarden von der Gleisseite auf einer 1909 gelaufenen Ansichtskarte

Kirchhammelwarden

Der Bahnhof von Kirchhammelwarden auf einer 1902 gelaufenen Ansichtskarte. Das Gebäude entsprach dem damals in Oldenburg häufig errichteten Typ.
Der Bahnhof von Kirchhammelwarden auf einer 1902 gelaufenen Ansichtskarte. Das Gebäude entsprach dem damals in Oldenburg häufig errichteten Typ.

Brake

Das prunkvolle zweite Bahnhofsgebäude von Brake.
Ab 1896 endete hier auch die "Gummibahn" von Oldenburg kommend.
Das prunkvolle zweite Bahnhofsgebäude von Brake. Ab 1896 endete hier auch die „Gummibahn“ von Oldenburg kommend.

Golzwarden

Der Bahnhof Golzwarden, um 1910.
Der Bahnhof Golzwarden, um 1910.

Sürwürden

Der Bahnhof Sürwürden auf einer Lithographie um 1900 herum.
Der Bahnhof Sürwürden auf einer Lithographie um 1900 herum.

Rodenkirchen

Der Bahnhof Rodenkirchen in der Wesermarsch im Jahre 1898.
Seit 1913 mündete hier die Bahn aus Varel in die Strecke von Hude nach Nordenham ein.
Der Bahnhof Rodenkirchen in der Wesermarsch im Jahre 1898. Seit 1913 mündete hier die Bahn aus Varel in die Strecke von Hude nach Nordenham ein.

Kleinensiel

Blick auf den Bahnhof (hinter den Bäumen) auf einer 1898 gelaufenen Amsichtskarte.
Blick auf den Bahnhof (hinter den Bäumen) auf einer 1898 gelaufenen Amsichtskarte.

Großensiel

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Nordenham

Der Bahnhof Nordenham verfügte über umfangreiche Gleisanlagen.
Hier waren der Hafen sowie einige Industriebetriebe zu bedienen.
Im Virdergrund eine der seit 1871 beschafften B n-2 Tenderlokomotiven.
Der Bahnhof Nordenham verfügte über umfangreiche Gleisanlagen. Hier waren der Hafen sowie einige Industriebetriebe zu bedienen. Im Virdergrund eine der seit 1871 beschafften B n-2 Tenderlokomotiven.

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Bahnstrecke Sande - Jever - Vereinigung

1871: Sande – Jever – Vereinigung

Anschluß der alten Herrschaft Jever

Rot markiert die Bahnlinie von Sande nach Jever und weiter zur Vereinigung (bei Asel)
Rot markiert die Bahnlinie von Sande nach Jever und weiter zur Vereinigung (bei Asel)

Im Jahre 1871 wurde die Bahnstrecke Sande – Jever als eingleisige Hauptbahn, die Weiterführung nach Asel (Vereinigung) zum Anschluss an die (preußische) Ostfriesische Küstenbahn als Nebenbahn eröffnet. Die Weiterführung auf preußischen Gebiet nach Emden erfolgte erst 1883


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
SandeOldenburg – Wilhelmshaven
Sanderbusch2,30 
Ostiem6,65 
Heidmühle8,34 
Siebethshaus10,00 
Jever12,96Carolinensiel – Harle
Vereinigung15,94Emden (KPEV)

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Sande

Interessante Ansicht des alten Bahnhofsgebäudes von Sande etwa um 1905 herum. Von Sande zweigte die Bahn nach Jever und weiter nach Emden ab.
Interessante Ansicht des alten Bahnhofsgebäudes von Sande etwa um 1905 herum. Von Sande zweigte die Bahn nach Jever und weiter nach Emden ab.

Sanderbusch

Sanderbusch hatte einen Haltepunkt, der neben dem Verkehr von Sandzügen auch dem Ausflugsverkehr diente.
Sanderbusch hatte einen Haltepunkt, der neben dem Verkehr von Sandzügen auch dem Ausflugsverkehr diente.

Ostiem

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Heidmühle

Bahnhof Heidmühle mit einem Personenzug um 1910.
Bahnhof Heidmühle mit einem Personenzug um 1910.

Siebethshaus

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Jever

Bahnhof Jever mit einer T 3 um 1900. Hier zweigt die Tidebahn nach Carolinensiel und zum Anleger Harle ab.
Bahnhof Jever mit einer T 3 um 1900. Hier zweigt die Tidebahn nach Carolinensiel und zum Anleger Harle ab.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Vereinigung

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Bahnstrecke Oldenburg - Leer

1869: Oldenburg – Leer

Verbindung mit Preußen und Holland

Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Leer
Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Leer

Die Bahnstrecke Oldenburg–Leer ist eine 55 km lange Hauptbahn, die die Residenzstadt Oldenburg mit der preußischen Emslandbahn in Leer verbindet. Die Strecke wurde am 15. Juni 1869 von der Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahn eröffnet.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Oldenburg Bremen
Wilhelmshaven
Osnabrück
Brake
Ziegelhofstraße 0,90  
Wechloy 3,40 
Bloh 5,99  
Kayhauserfeld 10,84  
Zwischenahn 15,24Edewechterdamm (Klb.)
Ocholt 23,46 Ellenserdamm
Cloppenburg
Apen 29,46  
Augustfehn 32,20  
Stickhausen 39,56  
Filsum42,89  
Nortmoor 47,80  
Leer 55,01 Rheine – Emden (KPEV)
     

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Oldenburg

Bilder finden Sie auf den Bahnhofsseiten:

Ziegelhofstraße

Sicht um 1910 auf den Haltepunkt Ziegelhofstraße in Oldenburg mit der markanten Fußgängerbrücke über die Gleise. Links das Gleis in Richtung Leer, rechts bei beiden Gleise nach Wilhelmshaven.
Sicht um 1910 auf den Haltepunkt Ziegelhofstraße in Oldenburg mit der markanten Fußgängerbrücke über die Gleise. Links das Gleis in Richtung Leer, rechts bei beiden Gleise nach Wilhelmshaven.

Wechloy

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Bloh

Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915. Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.
Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915. Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

  • Bloh

    Vor den Toren Oldenburgs lockte der kleine Ort Bloh mit mehreren Ausflugslokalen. Der hier befindliche Bahnhof wurde daher hauptsächlich im […]

Kayhauserfeld

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Zwischenahn

Bahnhof Zwischenahn von 1903.
Zwischenahn war nicht nur Station der G.O.E., auch die Edewechter Kleinbahn nahm hier ihren Ausgang.
Bahnhof Zwischenahn von 1903. Zwischenahn war nicht nur Station der G.O.E., auch die Edewechter Kleinbahn nahm hier ihren Ausgang.

Ocholt

Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum.
Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.
Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum. Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.

Apen

Die 1909 gelaufene Karte zeigt das Bahnhofsgebäude. Schön zu erkennen ist, dass der mittlere Teil verputzt war, im Gegensatz zu den meisten anderen Bahnhöfen dieser Bauart.
Die 1909 gelaufene Karte zeigt das Bahnhofsgebäude. Schön zu erkennen ist, dass der mittlere Teil verputzt war, im Gegensatz zu den meisten anderen Bahnhöfen dieser Bauart.

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Augustfehn

Die 1928 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof in Richtung Leer.
Die 1928 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof in Richtung Leer.

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Stickhausen

Blick auf den Bahnhof Stickhausen um 1900.
Blick auf den Bahnhof Stickhausen um 1900.

Filsum

Der Bahnhof Filsum kurz nach der Jahrhundertwende.
Der Bahnhof Filsum kurz nach der Jahrhundertwende.

Nortmoor

Der Bahnhof Nortmoor auf einer Ansicht aus den 1930er Jahren.
Der Bahnhof Nortmoor auf einer Ansicht aus den 1930er Jahren.

Leer

Verschiedene Ansichten des Bahnhofs Leer um 1900 herum.
Leer war Endpunkt der oldenburgischen Westbahn und bot Anschluß an die preußische Strecke Rheine - Emden.
Verschiedene Ansichten des Bahnhofs Leer um 1900 herum. Leer war Endpunkt der oldenburgischen Westbahn und bot Anschluß an die preußische Strecke Rheine – Emden.

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Jahresbericht 1915

1893/1905: Ellenserdamm – Ocholt: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige, eingleisige Nebenbahn Ellenserdamm-Ocholt beginnt am Nordende des auf +1,85 N.N. liegenden Bahnhofs Ellenserdamm der Bahn Oldenburg-Wilhelmshaven in südlicher Richtung und behält diese Richtung, die stellenweise durch geringe Krümmungen nur unwesentlich verändert wird, bis vor die Einmündung in den Bahnhof Ocholt bei; nur zwischen Eggeloge und Linswege ist die Richtung eine südöstliche. Die Bahn schneidet die Chaussee zum Ellendammersiel in Schienenhöhe, überschreitet das Zeteler und Steinhauser Tief auf eisernen Brücken und erreicht, sich stets der Geländehöhe anschmiegend, bei km 2,60 den Bahnhof Steinhausen (+3,65). Bei Woppenkamp, wo ein Nebengleis nach einer Sandgrube abzweigt, schneidet ein Gemeindeweg die hier im Einschnitt liegende Bahn schienenfrei auf eiserner Überführung. Bei km 3,68 und 4,45 zweigen Anschlußgleise ab. Vor und hinter Bahnhof Bockhorn, km 5,42 (+6,50), wo westlich die Bahn nach Neuenburg abzweigt und östlich die Bahn von Varel einmündet, werden die Chausseen Bockhorn-Zetel und Bockhorn-Neuenburg in Schienenhöhe geschnitten. Bei km 6,9 zweigt ein Anschlußgleis ab. Die Bahn durchschneidet nun den Krayenbruchbusch und erreicht, auf 8,00 steigend, den bei km 8,30 in etwa 5 m tiefem Einschnitt liegenden Bahnhof Grabstede, hinter welchen die Chaussee Bockhorn-Westerstede auf gewölbter Eisenbetonüberführung über die Bahn hinweggeführt ist. Bei km 8,8 zweigt ein Anschlußgleis ab. Die Bahn geht nun in 4,5 km langer gerader Linie, allmählich steigend, durch das Moor, erreicht bei km 11,4 die Höhe +13,50 und behält diese Höhe, nur durch geringe Gefälle und Steigungen unterbrochen, im wesentlichen bis Eggeloge bei; hinter Eggeloge senkt sie sich und bleibt bis Westerstede auf einer durchschnittlichen Höhe von +7,50. Vor Bahnhof Moorwinkelsdamm, km 13,61 (+10,70), schneidet die bahn die Chaussee Bockhorn-Westerstede in Schienenhöhe, läuft eine Zeit lang westlich neben der Chaussee her, schneidet vor Bahnhof Eggeloge, km 16,34 (+10,70), die Chaussee von Halsbek nach Eggelogerfeld und hinter Bahnhof Linswege, km 19,45 (+9,50), nochmals die Chaussee Bockhorn-Westerstede sowie bei km 21,4 die Chaussee nach Hüllstede in Schienenhöhe. Bei km 22,57 folgt Bahnhof Westerstede (+5,70). Zwischen Westerstede und Ocholt liegen nur geringe Steigungen und Gefälle; die Höhen bleiben zwischen +7,5 und +5,0. Die Bahn kreuzt hinter Westerstede die Chaussee Westerstede-Zwischenahn in Schienenhöhe, überschreitet die Süderbäke auf gewölbter Brücke, kreuzt bei Bahnhof Südholt, km 26,80 (+6,00), die Chaussee Mansie-Torsholt in Schienenhöhe und mündet bei km 29,89, mit scharfem Bogen in die westliche Richtung übergehend, in den auf +5,00 liegenden Bahnhof Ocholt der Bahn Oldenburg-Leer ein.

Von den Stationen dienen die mit Ladegleis, Ladestraße und Bahnsteig versehenen Bahnhöfe Moorwinkelsdamm (ohne Stationsgebäude) und Südholt dem Personen- und Wagenladungsverkehr, Südholt außerdem noch dem Stückgutverkehr; die übrigen Stationen sind mit den Gebäuden, Gleisen und sonstigen Einrichtungen für den Personen- und Güterverkehr, sowie mit Kreuzungsgleisen ausgerüstet. In Westerstede sind Wasserstation und Lokomotivschuppen, auf Bahnhof Ellenserdamm ein Lokomotivschuppen und eine Lokomotivdrehscheibe vorhanden; Bockhorn hat eine Wasserstation.

An größeren Überbrückungen von Wasserläufen sind vorhanden:

  1. km 0,36, Eiserne Brücke über das Zeteler Tief mit 11,88 m Stützweite
  2. km 1,35, Eiserne Brücke über das Steinhauser Tief mit 6,25 m Stützweite
  3. km 15,57, Gewölbter Durchlaß 3,00 m weit
  4. km 18,37, Gewölbter Durchlaß 3,00 m weit
  5. km 23,18, Eisenbeton-Brücke über die Süderbäke 4,25 m weit

An Unter- und Überführungen sind vorhanden:

  1. km 3,61, Eiserne Wegüberführung
  2. km 8,09, Hölzerne Feldgleisüberführung auf Bahnhof Grabstede
  3. km 8,46, Chausseeüberführung in Eisenbeton

Wichtigere Chausseeübergänge in Schienenhöhe befinden sich in km 0,18, 1,50, 5,37, 5,80, 13,30, 19,72, 21,40, 22,83, 26,80.

Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:150, der kleinste Krümmungshalbmesser 280 m. Der Oberbau besteht in der Krümmung vor Bahnhof Ocholt aus der Form De 1915, im übrigen teils aus der Form 6, teils aus den älteren Anordnungen A und B; die Gleisbettung des Oberbaus der Form De aus Steinschlag, im übrigen aus Sand.


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Jahresbericht 1915

1894: Ellenserdamm – Ellenserdammersiel: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige, eingleisige 1,4 km lange Nebenbahn Ellenserdamm-Ellenserdammersiel dient nur dem Güterverkehr. Sie zweigt aus dem Nordende des auf +1,85 N.N. liegenden Bahnhofs Ellenserdamm der Bahn Oldenburg-Wilhelmshaven ab, wendet sich nach S.O., beginnt bei km 0,34 zu steigen, überschreitet bei km 0,49 das Ellenserdammer Sieltief auf eiserner Brücke von 24,44 m Stützweite, erreicht bei km 0,68 den Höchstpunkt, +3,54, und fällt dann, in die östliche Richtung übergehend, auf +2,54, welche Höhe bis zum Endpunkte beibehalten wird. Bei km 0,7 kreuzt sie die Grodenchaussee in Schienenhöhe und durchschneidet mit einem 4,25 m weiten Schaart den Deich des Jadebusens. In Ellenserdammersiel befinden sich längs der Kaje die für den Umschlagverkehr zwischen Eisenbahn und Schiff nötigen Gleis- und sonstigen Anlagen.

Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:133, der kleinste Krümmungshalbmesser 200 m. Der Oberbau besteht aus der älteren Form B; die Gleisbettung aus Sand.


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