Bahnstrecke Oldenburg - Osnabrück

1875/1876: Oldenburg – Osnabrück

Die oldenburgische Südbahn

Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Osnabrück
Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Osnabrück

Die Oldenburger Südbahn wurde in den Jahren 1870 bis 1876 von der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) gebaut. Die Eröffnung des ersten Teilstücks Oldenburg–Quakenbrück erfolgte am 15. Oktober 1875. Das Teilstück von Quakenbrück über Halen nach Osnabrück-Eversburg führte über preußisches Gebiet und wurde erst knapp ein Jahr später am 30. Juni 1876 fertiggestellt, die offizielle Inbetriebnahme erfolgte dann am 15. November 1876. Die Zuständigkeit für die Strecke wurde nach der Auflösung der Länderbahnen von der Reichsbahndirektion Oldenburg übernommen.


Streckenbeschreibung 1915

Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Oldenburg Bremen
Wilhelmshaven
Leer
Brake
Osternburg 2,38  
Bümmerstede 6,70  
Sandkrug 10,62  
Barneführer Holz 14,25  
Huntlosen 17,97  
Großenkneten 23,39  
Ahlhorn 28,88 Falkenrott
Höltinghausen 35,14  
Cloppenburg 41,17 Ocholt
Vechta (Kleinbahn)
Landesgrenze (Kleinbahn)
Nutteln 45,35  
Hemmelte 49,11  
Essen 56,59 Lewinghausen (Landesgrenze)
Brookstreek 60,00  
Quakenbrück 62,72 Rheine (KPEV)
Lingen (Kleinbahn)
Badbergen 67,61  
Langen 71,17  
Bersenbrück 76,76 Ankum (Kleinbahn)
Alfhausen 82,28  
Hesepe 89,40 Delmenhorst
Bramsche 92,63  
Achmer 96,26  
Halen 102,10  
Eversburg 107,99 Piesberg
Rheine (Kleinbahn)
Löhne – Rheine (KPEV)
Osnabrück-Hasetor 111,70  
Osnabrück Hauptbahnhof 113,12 KPEV
Osnabrück Güterbahnhof 114,77  

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Osternburg

Der kleine Bahnhof Osternburg lag noch auf oldenburgischem Stadtgebiet.
Der kleine Bahnhof Osternburg lag noch auf oldenburgischem Stadtgebiet.

Ladestelle Bümmerstede

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Sandkrug

Ansicht des Bahnhofs Sandkrug vor den Toren der Stadt.
Ansicht des Bahnhofs Sandkrug vor den Toren der Stadt.

Barneführer Holz

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Huntlosen

Der Bahnhof Huntlosen etwa in den frühen 1920er Jahren.
Der Bahnhof Huntlosen etwa in den frühen 1920er Jahren.

Großenkneten

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Ahlhorn

Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.
Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Höltinghausen

Höltinghausen hatte wie viele Bahnhöfe der Strecke ein verhältnismäßig großes Bahnhofsgebäude.
Höltinghausen hatte wie viele Bahnhöfe der Strecke ein verhältnismäßig großes Bahnhofsgebäude.

Cloppenburg

Cloppenburg war Bahnknoten, hier waren nicht nur die Staatsbahnstrecken Cloppenburg – Ocholt und Oldenburg – Osnabrück der G.O.E., sondern auch die Cloppenburger Kleinbahn (750mm) und die normalspurige Kleinbahn Vechta – Cloppenburg angeschlossen.
Cloppenburg war Bahnknoten, hier waren nicht nur die Staatsbahnstrecken Cloppenburg – Ocholt und Oldenburg – Osnabrück der G.O.E., sondern auch die Cloppenburger Kleinbahn (750mm) und die normalspurige Kleinbahn Vechta – Cloppenburg angeschlossen.

Nutteln

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Hemmelte

Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt.
Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.
Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt. Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.

Essen

In Essen zweigte die Strecke nach Lewinghausen mit dortigem Anschluß nach Haselünne ab. 
Die Ansicht stammt von 1907.
In Essen zweigte die Strecke nach Lewinghausen mit dortigem Anschluß nach Haselünne ab. Die Ansicht stammt von 1907.

Brokstreek

die kleine Station Brokstreek im Süden des Großherzogtums.
die kleine Station Brokstreek im Süden des Großherzogtums.

Quakenbrück

Oben das erste Gebäude von Bahnhof Quakenbrück, das später durch das unten zu sehende prachtwolle Gebäude ersetzt wurde.
Quakenbrück war Grenzstation zwischen Oldenburg und Preußen, die Strecke nach Osnabrück wurde aber von Oldenburg gebaut und betrieben.
Oben das erste Gebäude von Bahnhof Quakenbrück, das später durch das unten zu sehende prachtwolle Gebäude ersetzt wurde. Quakenbrück war Grenzstation zwischen Oldenburg und Preußen, die Strecke nach Osnabrück wurde aber von Oldenburg gebaut und betrieben.

Badbergen

Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.
Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Langen

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Bersenbrück

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Alfhausen

Ansicht vom Bahnhof Alfhausen aus den 1960er Jahren.
Ansicht vom Bahnhof Alfhausen aus den 1960er Jahren.

Hesepe

Auf Bahnhof Hesepe mündete die "Schusterbahn" von Delmenhorst ausgehend in die Südbahn Oldenburg – Osnabrück.
Auf Bahnhof Hesepe mündete die „Schusterbahn“ von Delmenhorst ausgehend in die Südbahn Oldenburg – Osnabrück.

Bramsche

Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern. Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke. Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig.
Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern. Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke. Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Achmer

Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.
Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Halen

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Eversburg

Der Bahnhof Eversburg war Endpunkt der oldenburgischen Südbahn auf eigenem Gleis, für den Rest bis zum eigentlichen Endpunkt wurden die Gleise der K.P.E.V. mit genutzt.
Der Bahnhof Eversburg war Endpunkt der oldenburgischen Südbahn auf eigenem Gleis, für den Rest bis zum eigentlichen Endpunkt wurden die Gleise der K.P.E.V. mit genutzt.

Osnabrück-Hasetor

Bahnhof Hasetor in Osnabrück wurde später umbenannt in Bahnhof Osnabrück-Altstadt.
Bahnhof Hasetor in Osnabrück wurde später umbenannt in Bahnhof Osnabrück-Altstadt.

Osnabrück Hauptbahnhof

Bahnhof Osnabrück der Preußischen Staatsbahn. Nicht hier, sondern am Güterbahnhof endete die oldenburgische Südbahn.
Bahnhof Osnabrück der Preußischen Staatsbahn. Nicht hier, sondern am Güterbahnhof endete die oldenburgische Südbahn.

Osnabrück Güterbahnhof

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Bahnstrecke Hude - Nordenham

1873/1875: Hude – Nordenham

Anbindung der oldenburgischen Hafenstädte

Rot markiert die Bahnlinie von Hude nach Nordenham
Rot markiert die Bahnlinie von Hude nach Nordenham

Die Bahnstrecke wurde 1873 von Hude bis Brake, am 15. Oktober 1875 bis Nordenham eröffnet. Der Hafenumschlag sorgte für ein hohes Frachtaufkommen. Von 1890 bis 1897 fuhren in Nordenham auch die Transatlantikdampfer des Norddeutschen Lloyd ab, bevor diese endgültig nach Bremerhaven wechselten. 1904 wurde die Verbindung um sieben Kilometer nach Blexen verlängert. Dort bestand Anschluss an die Weserfähre nach Bremerhaven.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Hude Oldenburg – Bremen
Neuenkoop 4,31  
Berne 8,63  
Elsfleth 14,76  
Hammelwarden 19,83  
Kirchhammelwarden 22,80  
Brake 25,53 Oldenburg
Golzwarden 28,44  
Sürwürden 31,52  
Rodenkirchen 33,90 Varel
Kleinensiel 38,86  
Großensiel 41,88  
Nordenham 43,38 Eckwarderhörne (Klb.)
Blexen

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Hude

Ansicht des Bahnhofs Hude um 1910. Von Hude zweite ab 1873 die Bahnstrecke nach Nordenham ab.
Ansicht des Bahnhofs Hude um 1910. Von Hude zweite ab 1873 die Bahnstrecke nach Nordenham ab.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Neuenkoop

Der kleine Bahnhof Neuenkoop war die erste Station auf der Strecke von Hude nach Nordenham.
Der kleine Bahnhof Neuenkoop war die erste Station auf der Strecke von Hude nach Nordenham.

Berne

Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.
Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Elsfleth

Bahnhof Elsfleth lag direkt an der Weser und wurde bei Hochwasser mehrfach überschwemmt und die Gleisanlagen erheblich beschädigt.
Bahnhof Elsfleth lag direkt an der Weser und wurde bei Hochwasser mehrfach überschwemmt und die Gleisanlagen erheblich beschädigt.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Hammelwarden

Bahnhof Hammelwarden von der Gleisseite auf einer 1909 gelaufenen Ansichtskarte
Bahnhof Hammelwarden von der Gleisseite auf einer 1909 gelaufenen Ansichtskarte

Kirchhammelwarden

Der Bahnhof von Kirchhammelwarden auf einer 1902 gelaufenen Ansichtskarte. Das Gebäude entsprach dem damals in Oldenburg häufig errichteten Typ.
Der Bahnhof von Kirchhammelwarden auf einer 1902 gelaufenen Ansichtskarte. Das Gebäude entsprach dem damals in Oldenburg häufig errichteten Typ.

Brake

Das prunkvolle zweite Bahnhofsgebäude von Brake.
Ab 1896 endete hier auch die "Gummibahn" von Oldenburg kommend.
Das prunkvolle zweite Bahnhofsgebäude von Brake. Ab 1896 endete hier auch die „Gummibahn“ von Oldenburg kommend.

Golzwarden

Der Bahnhof Golzwarden, um 1910.
Der Bahnhof Golzwarden, um 1910.

Sürwürden

Der Bahnhof Sürwürden auf einer Lithographie um 1900 herum.
Der Bahnhof Sürwürden auf einer Lithographie um 1900 herum.

Rodenkirchen

Der Bahnhof Rodenkirchen in der Wesermarsch im Jahre 1898.
Seit 1913 mündete hier die Bahn aus Varel in die Strecke von Hude nach Nordenham ein.
Der Bahnhof Rodenkirchen in der Wesermarsch im Jahre 1898. Seit 1913 mündete hier die Bahn aus Varel in die Strecke von Hude nach Nordenham ein.

Kleinensiel

Blick auf den Bahnhof (hinter den Bäumen) auf einer 1898 gelaufenen Amsichtskarte.
Blick auf den Bahnhof (hinter den Bäumen) auf einer 1898 gelaufenen Amsichtskarte.

Großensiel

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Nordenham

Der Bahnhof Nordenham verfügte über umfangreiche Gleisanlagen.
Hier waren der Hafen sowie einige Industriebetriebe zu bedienen.
Im Virdergrund eine der seit 1871 beschafften B n-2 Tenderlokomotiven.
Der Bahnhof Nordenham verfügte über umfangreiche Gleisanlagen. Hier waren der Hafen sowie einige Industriebetriebe zu bedienen. Im Virdergrund eine der seit 1871 beschafften B n-2 Tenderlokomotiven.

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Bahnstrecke Sande - Jever - Vereinigung

1871: Sande – Jever – Vereinigung

Anschluß der alten Herrschaft Jever

Rot markiert die Bahnlinie von Sande nach Jever und weiter zur Vereinigung (bei Asel)
Rot markiert die Bahnlinie von Sande nach Jever und weiter zur Vereinigung (bei Asel)

Im Jahre 1871 wurde die Bahnstrecke Sande – Jever als eingleisige Hauptbahn, die Weiterführung nach Asel (Vereinigung) zum Anschluss an die (preußische) Ostfriesische Küstenbahn als Nebenbahn eröffnet. Die Weiterführung auf preußischen Gebiet nach Emden erfolgte erst 1883


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
SandeOldenburg – Wilhelmshaven
Sanderbusch2,30 
Ostiem6,65 
Heidmühle8,34 
Siebethshaus10,00 
Jever12,96Carolinensiel – Harle
Vereinigung15,94Emden (KPEV)

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Sande

Interessante Ansicht des alten Bahnhofsgebäudes von Sande etwa um 1905 herum. Von Sande zweigte die Bahn nach Jever und weiter nach Emden ab.
Interessante Ansicht des alten Bahnhofsgebäudes von Sande etwa um 1905 herum. Von Sande zweigte die Bahn nach Jever und weiter nach Emden ab.

Sanderbusch

Sanderbusch hatte einen Haltepunkt, der neben dem Verkehr von Sandzügen auch dem Ausflugsverkehr diente.
Sanderbusch hatte einen Haltepunkt, der neben dem Verkehr von Sandzügen auch dem Ausflugsverkehr diente.

Ostiem

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Heidmühle

Bahnhof Heidmühle mit einem Personenzug um 1910.
Bahnhof Heidmühle mit einem Personenzug um 1910.

Siebethshaus

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Jever

Bahnhof Jever mit einer T 3 um 1900. Hier zweigt die Tidebahn nach Carolinensiel und zum Anleger Harle ab.
Bahnhof Jever mit einer T 3 um 1900. Hier zweigt die Tidebahn nach Carolinensiel und zum Anleger Harle ab.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Vereinigung

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Bahnstrecke Oldenburg - Leer

1869: Oldenburg – Leer

Verbindung mit Preußen und Holland

Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Leer
Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Leer

Die Bahnstrecke Oldenburg–Leer ist eine 55 km lange Hauptbahn, die die Residenzstadt Oldenburg mit der preußischen Emslandbahn in Leer verbindet. Die Strecke wurde am 15. Juni 1869 von der Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahn eröffnet.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Oldenburg Bremen
Wilhelmshaven
Osnabrück
Brake
Ziegelhofstraße 0,90  
Wechloy 3,40 
Bloh 5,99  
Kayhauserfeld 10,84  
Zwischenahn 15,24Edewechterdamm (Klb.)
Ocholt 23,46 Ellenserdamm
Cloppenburg
Apen 29,46  
Augustfehn 32,20  
Stickhausen 39,56  
Filsum42,89  
Nortmoor 47,80  
Leer 55,01 Rheine – Emden (KPEV)
     

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Ziegelhofstraße

Sicht um 1910 auf den Haltepunkt Ziegelhofstraße in Oldenburg mit der markanten Fußgängerbrücke über die Gleise. Links das Gleis in Richtung Leer, rechts bei beiden Gleise nach Wilhelmshaven.
Sicht um 1910 auf den Haltepunkt Ziegelhofstraße in Oldenburg mit der markanten Fußgängerbrücke über die Gleise. Links das Gleis in Richtung Leer, rechts bei beiden Gleise nach Wilhelmshaven.

Wechloy

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Bloh

Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915. Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.
Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915. Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.

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  • Bloh

    Vor den Toren Oldenburgs lockte der kleine Ort Bloh mit mehreren Ausflugslokalen. Der hier befindliche Bahnhof wurde daher hauptsächlich im […]

Kayhauserfeld

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Zwischenahn

Bahnhof Zwischenahn von 1903.
Zwischenahn war nicht nur Station der G.O.E., auch die Edewechter Kleinbahn nahm hier ihren Ausgang.
Bahnhof Zwischenahn von 1903. Zwischenahn war nicht nur Station der G.O.E., auch die Edewechter Kleinbahn nahm hier ihren Ausgang.

Ocholt

Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum.
Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.
Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum. Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.

Apen

Die 1909 gelaufene Karte zeigt das Bahnhofsgebäude. Schön zu erkennen ist, dass der mittlere Teil verputzt war, im Gegensatz zu den meisten anderen Bahnhöfen dieser Bauart.
Die 1909 gelaufene Karte zeigt das Bahnhofsgebäude. Schön zu erkennen ist, dass der mittlere Teil verputzt war, im Gegensatz zu den meisten anderen Bahnhöfen dieser Bauart.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Augustfehn

Die 1928 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof in Richtung Leer.
Die 1928 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof in Richtung Leer.

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Stickhausen

Blick auf den Bahnhof Stickhausen um 1900.
Blick auf den Bahnhof Stickhausen um 1900.

Filsum

Der Bahnhof Filsum kurz nach der Jahrhundertwende.
Der Bahnhof Filsum kurz nach der Jahrhundertwende.

Nortmoor

Der Bahnhof Nortmoor auf einer Ansicht aus den 1930er Jahren.
Der Bahnhof Nortmoor auf einer Ansicht aus den 1930er Jahren.

Leer

Verschiedene Ansichten des Bahnhofs Leer um 1900 herum.
Leer war Endpunkt der oldenburgischen Westbahn und bot Anschluß an die preußische Strecke Rheine - Emden.
Verschiedene Ansichten des Bahnhofs Leer um 1900 herum. Leer war Endpunkt der oldenburgischen Westbahn und bot Anschluß an die preußische Strecke Rheine – Emden.

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Jahresbericht 1915

1893/1905: Ellenserdamm – Ocholt: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige, eingleisige Nebenbahn Ellenserdamm-Ocholt beginnt am Nordende des auf +1,85 N.N. liegenden Bahnhofs Ellenserdamm der Bahn Oldenburg-Wilhelmshaven in südlicher Richtung und behält diese Richtung, die stellenweise durch geringe Krümmungen nur unwesentlich verändert wird, bis vor die Einmündung in den Bahnhof Ocholt bei; nur zwischen Eggeloge und Linswege ist die Richtung eine südöstliche. Die Bahn schneidet die Chaussee zum Ellendammersiel in Schienenhöhe, überschreitet das Zeteler und Steinhauser Tief auf eisernen Brücken und erreicht, sich stets der Geländehöhe anschmiegend, bei km 2,60 den Bahnhof Steinhausen (+3,65). Bei Woppenkamp, wo ein Nebengleis nach einer Sandgrube abzweigt, schneidet ein Gemeindeweg die hier im Einschnitt liegende Bahn schienenfrei auf eiserner Überführung. Bei km 3,68 und 4,45 zweigen Anschlußgleise ab. Vor und hinter Bahnhof Bockhorn, km 5,42 (+6,50), wo westlich die Bahn nach Neuenburg abzweigt und östlich die Bahn von Varel einmündet, werden die Chausseen Bockhorn-Zetel und Bockhorn-Neuenburg in Schienenhöhe geschnitten. Bei km 6,9 zweigt ein Anschlußgleis ab. Die Bahn durchschneidet nun den Krayenbruchbusch und erreicht, auf 8,00 steigend, den bei km 8,30 in etwa 5 m tiefem Einschnitt liegenden Bahnhof Grabstede, hinter welchen die Chaussee Bockhorn-Westerstede auf gewölbter Eisenbetonüberführung über die Bahn hinweggeführt ist. Bei km 8,8 zweigt ein Anschlußgleis ab. Die Bahn geht nun in 4,5 km langer gerader Linie, allmählich steigend, durch das Moor, erreicht bei km 11,4 die Höhe +13,50 und behält diese Höhe, nur durch geringe Gefälle und Steigungen unterbrochen, im wesentlichen bis Eggeloge bei; hinter Eggeloge senkt sie sich und bleibt bis Westerstede auf einer durchschnittlichen Höhe von +7,50. Vor Bahnhof Moorwinkelsdamm, km 13,61 (+10,70), schneidet die bahn die Chaussee Bockhorn-Westerstede in Schienenhöhe, läuft eine Zeit lang westlich neben der Chaussee her, schneidet vor Bahnhof Eggeloge, km 16,34 (+10,70), die Chaussee von Halsbek nach Eggelogerfeld und hinter Bahnhof Linswege, km 19,45 (+9,50), nochmals die Chaussee Bockhorn-Westerstede sowie bei km 21,4 die Chaussee nach Hüllstede in Schienenhöhe. Bei km 22,57 folgt Bahnhof Westerstede (+5,70). Zwischen Westerstede und Ocholt liegen nur geringe Steigungen und Gefälle; die Höhen bleiben zwischen +7,5 und +5,0. Die Bahn kreuzt hinter Westerstede die Chaussee Westerstede-Zwischenahn in Schienenhöhe, überschreitet die Süderbäke auf gewölbter Brücke, kreuzt bei Bahnhof Südholt, km 26,80 (+6,00), die Chaussee Mansie-Torsholt in Schienenhöhe und mündet bei km 29,89, mit scharfem Bogen in die westliche Richtung übergehend, in den auf +5,00 liegenden Bahnhof Ocholt der Bahn Oldenburg-Leer ein.

Von den Stationen dienen die mit Ladegleis, Ladestraße und Bahnsteig versehenen Bahnhöfe Moorwinkelsdamm (ohne Stationsgebäude) und Südholt dem Personen- und Wagenladungsverkehr, Südholt außerdem noch dem Stückgutverkehr; die übrigen Stationen sind mit den Gebäuden, Gleisen und sonstigen Einrichtungen für den Personen- und Güterverkehr, sowie mit Kreuzungsgleisen ausgerüstet. In Westerstede sind Wasserstation und Lokomotivschuppen, auf Bahnhof Ellenserdamm ein Lokomotivschuppen und eine Lokomotivdrehscheibe vorhanden; Bockhorn hat eine Wasserstation.

An größeren Überbrückungen von Wasserläufen sind vorhanden:

  1. km 0,36, Eiserne Brücke über das Zeteler Tief mit 11,88 m Stützweite
  2. km 1,35, Eiserne Brücke über das Steinhauser Tief mit 6,25 m Stützweite
  3. km 15,57, Gewölbter Durchlaß 3,00 m weit
  4. km 18,37, Gewölbter Durchlaß 3,00 m weit
  5. km 23,18, Eisenbeton-Brücke über die Süderbäke 4,25 m weit

An Unter- und Überführungen sind vorhanden:

  1. km 3,61, Eiserne Wegüberführung
  2. km 8,09, Hölzerne Feldgleisüberführung auf Bahnhof Grabstede
  3. km 8,46, Chausseeüberführung in Eisenbeton

Wichtigere Chausseeübergänge in Schienenhöhe befinden sich in km 0,18, 1,50, 5,37, 5,80, 13,30, 19,72, 21,40, 22,83, 26,80.

Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:150, der kleinste Krümmungshalbmesser 280 m. Der Oberbau besteht in der Krümmung vor Bahnhof Ocholt aus der Form De 1915, im übrigen teils aus der Form 6, teils aus den älteren Anordnungen A und B; die Gleisbettung des Oberbaus der Form De aus Steinschlag, im übrigen aus Sand.


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Jahresbericht 1915

1894: Ellenserdamm – Ellenserdammersiel: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige, eingleisige 1,4 km lange Nebenbahn Ellenserdamm-Ellenserdammersiel dient nur dem Güterverkehr. Sie zweigt aus dem Nordende des auf +1,85 N.N. liegenden Bahnhofs Ellenserdamm der Bahn Oldenburg-Wilhelmshaven ab, wendet sich nach S.O., beginnt bei km 0,34 zu steigen, überschreitet bei km 0,49 das Ellenserdammer Sieltief auf eiserner Brücke von 24,44 m Stützweite, erreicht bei km 0,68 den Höchstpunkt, +3,54, und fällt dann, in die östliche Richtung übergehend, auf +2,54, welche Höhe bis zum Endpunkte beibehalten wird. Bei km 0,7 kreuzt sie die Grodenchaussee in Schienenhöhe und durchschneidet mit einem 4,25 m weiten Schaart den Deich des Jadebusens. In Ellenserdammersiel befinden sich längs der Kaje die für den Umschlagverkehr zwischen Eisenbahn und Schiff nötigen Gleis- und sonstigen Anlagen.

Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:133, der kleinste Krümmungshalbmesser 200 m. Der Oberbau besteht aus der älteren Form B; die Gleisbettung aus Sand.


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Jahresbericht 1915

1896: Oldenburg – Brake: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige eingleisige Nebenbahn Oldenburg-Brake verläßt den auf +7,25 liegenden und mit schienenfrei zugänglichen Bahnsteigen versehenen Bahnhof Oldenburg am nordöstlichen Ende, durchquert die Donnerschweer Huntewiesen und geht dabei mit scharfer Krümmung in die nördliche Richtung über. Bei km 2,10 beginnt eine lange, nur durch einzelne ebene Strecken unterbrochene Steigung. Vor Bahnhof Ohmstede (+10,40), km 3,71, wird die Chaussee nach Loyerende in Schienenhöhe gekreuzt, hinter dem Bahnhof geht die Chaussee nach Elsfleth mittels Überführung über die Bahn hinweg. Nördlich von Ohmstede steigt die Bahn durch das wellige Geestgelände, teils in tiefem Einschnitt, teils auf hohem Damme weiter. Bei km 4,05, 9,87 und 11,40 werden Wege schienenfrei überführt, bei km 5,5 und 6,9 unterführt. Bei km 6,42 wird der Bahnhof Etzhorn, +14,50, und bei km 8,24 der Haltepunkt Ipwege, +18,00, der höchste Punkt der Bahn erreicht. Zwischen Etzhorn und Ipwege wird ein Weg in km 7,7 schienenfrei unterführt. Nun folgt eine 1,4 km lange ebene Strecke und dann fällt die Bahn, bei km 10,35 den auf +15,50 im Einschnitt liegenden Bahnhof Loy durchlaufend, zunächst in tiefem Einschnitt, dann auf hohem Damm, mit 2,9 km langer Abfahrtsrampe in das Loyer Moor hinab, wobei die seitherige nördliche Richtung in die nordöstliche geändert wird, bis sie bei km 15,0 die Höhe +0,50 erreicht. Im weiteren Verlauf kreuzt die Bahn die Chaussee nach Salzendeich, die Staatschaussee Oldenburg-Brake und die Chaussee nach Neuenbrock in Schienenhöhe, durchläuft bei km 16,15 den Bahnhof Großenmeer, +0,84, und kreuzt hinter Großenmeer nochmals die Staatschaussee Oldenburg-Brake in Schienenhöhe. Bis Brake kommen dann nur noch geringe Steigungen und Gefälle vor, die zwischen +0,2 und +4,65 schwanken. Hinter Großenmeer geht die Bahn auf 7 km durch meistens unkultiviertes Hochmoor; sie überschreitet das Großenmeerer Sieltief auf eiserner Brücke, wendet sich, nachdem bei km 17,9 die Chaussee nach Rastede in Schienenhöhe gekreuzt ist, nach N.N.O., überschreitet den Barghorner Zuggraben auf eiserner und, nun ansteigend, den Moorkanal auf Eisenbeton-Brücke und erreicht nach Überschreitung des Rüdersweges auf eiserner Brücke bei km 21,13 mitten im Hochmoor den auf +4,65 liegenden Bahnhof Oldenbrok. Weiterhin wendet sich die Bahn, nun fallend, wieder nach N.O. Bei km 22,51 zweigt ein Anschlußgleis ab. Die Bahn schneidet in Schienenhöhe die Chaussee Petershörne-Colmar, hinter der bei km 24,46 der Bahnhof Strückhausen, +0,20, folgt, und führt von hier ab bis Brake durch Marschweiden und wendet sich mehr nach Osten. Bei km 27,01 folgt Bahnhof Ovelgönne, +1,10, hinter dem das Popkenhöger Sieltief auf eiserner Brücke überschritten wird und sich die Bahn nach S.O. umwendet. Sie schneidet nochmals die Staatschaussee Oldenburg-Brake in Schienenhöhe, wendet sich dann nach Osten und schließlich vor der Einmündung in den auf +3,45 liegenden Bahnhof Brake der Bahn Hude-Blexen nach Norden, wo sie bei km 31,38 endet. Vor Brake wird die Rönnel auf eiserner Brücke überschritten.

Von den Stationen dient Ipwege nur dem Personenverkehr, während die übrigen mit den Gebäuden, Gleisen und sonstigen Einrichtungen für den Personen- und Güterverkehr, sowie mit Kreuzungsgleisen versehen sind. Großenmeer ist Sitz einer Bahnmeisterei.

An größeren Überbrückungen von Wasserläufen sind vorhanden:

  1. km 1,10, Gewölbter Durchlaß von 4,00 m Weite
  2. km 12,60, Gewölbter Durchlaß von 2,75 m Weite
  3. km 16,42, Eiserne Brücke über das Großenmeerer Sieltief mit 8,60 m Stützweite
  4. km 18,27, Eiserne Brücke über den Barghorner Zuggraben mit 8,28 m Stützweite
  5. km 21,00, Eisenbetonbrücke über den Moorkanal 6,60 m weit
  6. km 21,05, Eiserne Brücke über den Rüdersweg 7,52 m weit
  7. km 27,17, Eiserne Brücke über das Popkenhöger Sieltief mit 6,80 m Stützweite
  8. km 30,82, Eiserne Brücke über die Rönnel mit 10,02 m Stützweite

An Unter- und Überführungen sind vorhanden:

  1. km 3,87, Chausseeüberführung
  2. km 4,05, Wegüberführung
  3. km 5,50, Wegunterführung, gewölbt 4,80 m weit
  4. km 6,90, Wegunterführung, gewölbt 4,00 m weit
  5. km 7,70, Wegunterführung, Eisenbeton 5,00 m weit
  6. km 9,87, Wegüberführung
  7. km 11,40, Wegüberführung
  8. km 27,17, Straßenbrücke über das Popkenhöger Sieltief mit 5,32 m Stützweite

Wichtigere Straßen- und Chausseeübergänge in Schienenhöhe befinden sich in km 3,5, 14,8, 15,7, 15,84, 16,57, 17,9, 24,1, 27,1, 29,3.

Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:200, der kleinste Krümmungshalbmesser 300 m. Der Oberbau besteht au der Form 6e, die Gleisbettung aus Sand.


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Jahresbericht 1915

1898/1900: Delmenhorst – Hesepe: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige, eingleisige Nebenbahn Delmenhorst-Hesepe zweigt aus dem auf +8,75 N.N. liegenden Bahnhof Delmenhorst der Bahn Oldenburg-Bremen in westlicher Richtung ab, bleibt bis zur Überschreitung der Welse auf eiserner Brücke südlich neben der Oldenburg-Bremer Bahn und wendet sich, ständig steigend, hinter dem am Tiergarten bei km 2,56 angelegten Bahnhof Dwoberg, +12,40, nach W.S.W. Bei km 1,40 zweigt ein Anschlußgleis ab. Nach nochmaliger Überschreitung der Welse auf gewölbter Brücke und schienenfreier Kreuzung der Chaussee Oldenburg-Bremen erreicht die Bahn bei km 6,46 nach 3,6 km langer, starker, zum Teil in tiefem Einschnitt liegender Steigung den auf +32,35 liegenden Bahnhof Ganderkesee. Hinter Ganderkesee wendet sich die Bahn nach S.W., erreicht die Höhe 37,00, durchschneidet den Staatsforst Bürsteler Fuhren am westlichen Rande und fällt kurz vor Bahnhof Immer, km 9,91, auf +35,50. Hinter Immer folgt ein weiteres Fallen bis auf +32,50. Die Bahn nähert sich dem Forstorte Stühe und erreicht, wieder steigend, bei km 16,39 den Bahnhof Brettorf, +42,00. Nun nimmt sie eine S.S.W.-Richtung an, fällt bis auf +38,00, erreicht auf dem etwa 3 km vom Orte entfernten Bahnhof Dötlingen, km 19,97, wieder die Höhe von +42,50, schneidet kurz hinter Dötlingen einen Weg schienenfrei und fällt dann, sich nach S.S.O. wendend, zunächst in tiefem Einschnitt und dann nach Kreuzung der Chaussee Oldenburg-Wildeshausen in Schienenhöhe auf bis zu 8 m hohem Damm in das Tal der Hunte, in welchem sie eine fast südliche Richtung annimmt. Die Hunte wird auf gewölbter Brücke mit 2 Öffnungen überschritten, nachdem kurz vorher ein Weg und der Mühlenbach zusammen mit einem Wege mit massiven Bauwerken gekreuzt worden sind. Von der Huntebrücke bis zum Bahnhof Wildeshausen, km 24,52, bleibt die Bahn auf +26,05. In Wildeshausen zweigt eine größere Anschlußgleisanlage ab. Hinter Wildeshausen steigt sie, zunächst die Chausseen Wildeshausen-Ahlhorn und Wildeshausen-Visbeck in Schienenhöhe kreuzend und dann in S.S.W.-Richtung in einem 1,8 km langen tiefen Einschnitt den Wildeshauser Esch durchquerend, vor Bahnhof Düngstrup, km 29,23, auf +49,40. Nun folgt ein kurzes Fallen und Steigen und nach schienenfreier Kreuzung eines Weges und der Chaussee Visbeck-Kleinenkneten wird bei km 31,77 der Bahnhof Rechterfeld, +50,00, erreicht, wo sich die Bahn nach Süden wendet. Die südliche Richtung wird bis Bahnhof Goldenstedt, km 35,91, beibehalten, der ebenfalls auf +50,00 und etwa 3 km vom Orte entfernt liegt. Hinter Goldenstedt überschreitet die Bahn die Chaussee Visbeck-Goldenstedt in Schienenhöhe, wendet sich nach S.S.W. und durchschneidet, allmählich fallend, auf etwa 3 km Länge die unkultivierten Gründe der Goldenstedter Heide, schneidet die südsüdöstliche Ecke des Staatsforstes Herrenholz, nimmt dann eine mehr W.S.W.-Richtung an und erreicht bei km 41,12 den Bahnhof Lutten, +42,50; dann folgt nach Überschneidung zweier Chausseen in Schienenhöhe bei km 43,57 Bahnhof Holzhausen, +40,60, und nach Kreuzung der Chausseen Ahlhorn-Vechta und Essen-Vechta in Schienenhöhe bei km 47,29 der Bahnhof Falkenrott, +33,45, in den die Bahn in südlicher Richtung einläuft. Hier mündet die Bahn von Ahlhorn ein. Die Bahn überschreitet nun den Citadellgraben auf gewölbter Brücke und erreicht bei km 48,13 den Bahnhof Vechta, +32,80, wo die vollspurige Kleinbahn nach Cloppenburg abzweigt. Hinter dem Bahnhof überschreitet sie den Moorbach auf gewölbter Brücke, wendet sich nach S.S.W. und erreicht in nahezu gerader Linie und mit nur geringen Steigungen und Gefällen, bei km 49,83 den Bahnhof Hagen und bei km 52,83 den Bahnhof Krimpenfort durchlaufend, bei km 55,91 den auf +34,75 liegenden Bahnhof Lohne, wo die vollspurige Kleinbahn nach Dinklage abzweigt. Vor und hinter Lohne befinden sich Chausseeübergänge in Schienenhöhe.

Die Bahn verläßt den Bahnhof Lohne in nahezu südlicher Richtung und erreicht in fast gerader Linie und mit nur geringen Steigungen und Gefällen, bei km 61,19 den Bahnhof Mühlen, +33,95, durchlaufend und dann stark ansteigend, bei km km 64,29 den auf +45,50 liegenden, etwa 1 1/2 km vom Orte entfernten Bahnhof Steinfeld. Dahinter schneidet die Bahn die Chaussee von Steinfeld nach Holdorf, geht dann in scharfer Krümmung in die W.S.W.-Richtung über, und erreicht auf +46,90 steigend, bei km 68,67 den etwa 1 1/2 km vom Orte entfernten Bahnhof Holdorf, wo die Bahn nach Damme abzweigt. Unmittelbar hinter Holdorf schneidet die Bahn die Chaussee von Holdorf nach Damme in Schienenhöhe, wendet sich dann nach S.W. und erreicht, zunächst auf +49,35 steigend und dann auf +46,60 fallend, bei km 73,85 den Bahnhof Nellinghof. Sie nimmt dann eine S.S.W.-Richtung an, schneidet die Chaussee von Holdorf nach Neuenkirchen in Schienenhöhe, führt danach anfangs in gleicher Richtung weiter, geht dann in die südwestliche Richtung über, kreuzt die Chausseen nach Bersenbrück und Alfhausen in Schienenhöhe und erreicht, auf +40,60 fallend, bei km 78,23 den Bahnhof Neuenkirchen, der reichlich 1/2 km südwestlich vom Orte angelegt ist. Hinter Neuenkirchen tritt die Bahn bei km 78,63 in das preußische Gebiet, durchquert das Haasetal, die Haase und ihre Zuflüsse auf 5 eisernen Brücken überschreitend, und erreicht bei km 82,43 den Bahnhof Rieste, +39,00, vor dem die Chaussee Neuenkirchen-Bramsche in Schienenhöhe gekreuzt wird. Hinter Rieste wendet sich die Bahn nach S.S.W und endet, zuerst nahezu eben fortlaufend und dann allmählich auf +45,20 ansteigend und in die südliche Richtung übergehend, bei km 88,44 in dem Bahnhof Hesepe der Bahn Oldenburg-Osnabrück.

Von den Stationen dient Hagen nur dem Personenverkehr und dem Güterverkehr in Wagenladungen, Dwoberg und Krimpenfort besitzen keine Einrichtungen für die Abfertigung von Tiersendungen in Wagenladungen, in Vechta werden Tiersendungen überhaupt nicht abgefertigt; im übrigen dienen die Stationen dem Personen- und Güterverkehr und sind mit den dazu erforderlichen Gebäuden, Gleisen und sonstigen Einrichtungen versehen. Ferner sind sämtliche Stationen mit Ausnahme von Holzhausen, Hagen und Krimpenfort mit Kreuzungsgleisen von 100 bis 600 m Nutzlänge versehen. Lokomotivschuppen und Wasserstationen befinden sich in Wildeshausen, Vechta und Holdorf, eine Wasserstation in Lohne und eine Lokomotivdrehscheibe in Falkenrott. Wildeshausen, Vechta und Holdorf sind Sitze von Bahnmeistereien.

An größeren Überbrückungen von Wasserläufen sind vorhanden:

  1. km 0,97, Eisenbetonbrücke über die Welse mit 6,00 m Weite
  2. km 3,06, Gewölbte Brücke über die Welse 5,00 m weit
  3. km 23,83, Gewölbte Brücke über die Hunte mit 2 Öffnungen von je 10,20 m Weite
  4. km 30,50, Gewölbter Durchlaß 3,00 m weit
  5. km 39,40, Gewölbter Durchlaß 4,00 m weit
  6. km 47,82, Gewölbte Brücke über den Citadellgraben 4,00 m weit
  7. km 48,45, Gewölbte Brücke über den Moorgraben 5,00 m weit
  8. km 59,06, Durchlaß mit eisernem Überbau von 2,45 m Stützweite
  9. km 59,57, Durchlaß mit eisernem Überbau von 2,45 m Stützweite
  10. km 60,50, Durchlaß mit eisernem Überbau von 2,95 m Stützweite
  11. km 62,21, Durchlaß mit eisernem Überbau von 2,65 m Stützweite
  12. km 69,15, Gewölbter Durchlaß 4,00 m weit
  13. km 79,11, Eiserne Brücke über die Bördener Aue mit 10,60 m Stützweite
  14. km 79,56, Eiserne Brücke über den Nonnenbach mit 10,60 m Stützweite
  15. km 80,78, Eiserne Brücke über die hohe Haase mit 10,60 m Stützweite
  16. km 81,70, Eiserne Brücke über die alte Haase mit 6,60 m Stützweite
  17. km 82,15, Eiserne Brücke über die Tiefe Haase mit 26,00 m Stützweite

An Unter- und Überführungen sind vorhanden:

  1. km 4,40, Gewölbte Chausseeüberführung in Eisenbeton
  2. km 21,30, Wegüberführung in Eisenbeton
  3. km 23,40, Gewölbte Wegunterführung 3,5 m weit
  4. km 24,25, Gewölbte Wegunterführung 3,5 m weit
  5. km 29,81, Wegunterführung mit eisernem Überbau 4,44 m Stützweite
  6. km 31,20, Wegunterführung mit eisernem Überbau 6,75 m Stützweite
  7. km 81,42, Seitenwegbrücke in Eisenbeton 4,00 m weit

Wichtigere Straßen- und Chausseeübergänge in Schienenhöhe befinden sich in km 1,64, 5,71, 22,40, 24,87, 25,31, 36,06, 41,20, 46,02, 47,25, 55,55, 55,99, 64,37, 68,94, 74,88, 77,78, 78,08, 82,37.

Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:100, der kleinste Krümmungshalbmesser 500 m.

Die Oberbauanordnung ist auf freier Strecke und in den durchgehenden und Kreuzungsgleisen der Bahnhöfe Form 6b, im übrigen teils Form 6, teils die alte Form B; die Gleisbettung besteht mit Ausnahme einiger zumeist in Einschnitten belegener Streckenabschnitte, die Steinschlagbettung erhalten haben, aus Sand.


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Jahresbericht 1915

1900: Holdorf – Damme: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige, eingleisige Nebenbahn Holdorf-Damme verläßt den auf +47,05 N.N. liegenden Bahnhof Holdorf der Bahn Delmenhorst-Hesepe am südwestlichen Ende, wendet sich in großem Bogen nach S.S.O. und steigt, dicht neben der Chaussee von Holdorf nach Damme herlaufend, zu dem auf +63,40 liegenden Bahnhof Handorf, km 1,97, an, wo ein Nebengleis nach einer Sand- und Kiesgrube abzweigt. Vor Handorf verläßt die Bahn die Chaussee, bleibt aber bis Damme in nur geringer Entfernung von ihr. Die Bahn steigt hinter Handorf weiter und erreicht zuletzt mit einer Steigung 1:60 bei km 5,10 ihren Höchstpunkt, +96,55, von dem sie, in eine fast südliche Richtung übergehend, anfangs mit einer 1,5 km langen Neigung von 1:60 nach ihrem Endpunkte, dem auf +68,05 liegenden Bahnhof Damme, km 7,29, hinabfällt. Kurz vor Damme wird die Bahn in km 7,08 von einem Wege mittels gewölbter Eisenbeton-Überführung gekreuzt. In Damme schließt die Bahn an die Wittlager Kreisbahn an. Die mit einem Stumpfgleise versehene Station Handorf dient dem Personen- und Wagenladungsverkehr; Bahnhof Damme ist mit den Gebäuden, Gleisen und sonstigen Einrichtungen für den gesamten Personen- und Güterverkehr, sowie mit Lokomotivschuppen und Wasserstation ausgerüstet.

Größere Überbrückungen von Wasserläufen und wichtigere Übergänge in Schienenhöhe sind nicht vorhanden. Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:60, der kleinste Krümmungshalbmesser 300 m. Der Oberbau besteht aus der älteren Form B, die Gleisbettung aus Sand.


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Jahresbericht 1915

1906/1908: Cloppenburg – Ocholt: Streckenbeschreibung 1915

Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915

Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden.

Streckenbeschreibung 1915

Die vollspurige, eingleisige Nebenbahn Cloppenburg-Ocholt zweigt in nördlicher Richtung aus dem auf +42,72 N.N. liegenden Bahnhof Cloppenburg an der Bahn Oldenburg-Osnabrück ab und wendet sich alsbald nach N.N.W. Sie senkt sich auf +40,00, steigt dann, die Soeste auf gewölbter Brücke überschreitend und die Chaussee Cloppenburg-Wildeshausen in Schienenhöhe kreuzend, bis auf 45,60 und fällt hierauf, nur durch vereinzelte geringe Steigungen unterbrochen, ständig bis Friesoythe. Bei km 6,22 liegt die mit einem Nebengleis versehene Holzverladestelle Varrelbusch (+42,30). Die Bahn erreicht, in fast gerader Linie zum Teil durch Moorländereien fortlaufend, bei km 12,51 den Bahnhof Garrel (+20,00), wendet sich hier nach N.W. und läuft dann geradelinig weiter bis zum Bahnhof Bösel, km 19,91 (+17,00), hinter dem die Linie eine nordwestliche Richtung annimmt. Bei km 21,53 zweigt ein Anschlußgleis ab. Vor Bahnhof Friesoythe, km 26,33 (+8,80), kreuzt die Bahn die Chaussee Zwischenahn-Friesoythe in Schienenhöhe und wendet sich nach W. Am Friesoyther Kanal bei Friesoythe befindet sich eine Umschlagstelle für den Verkehr zwischen Schiff und Eisenbahn.

Hinter Friesoythe läuft die Bahn in nahezu westlicher Richtung weiter und behält diese Richtung bis Sedelsberg bei. Sie überschreitet die Soeste nochmals auf gewölbter Brücke und den Friesoyther Kanal auf eiserner Klappbrücke und erreicht, allmählich bis auf +5,80 fallend, bei km 34,43 den Bahnhof Sedelsberg, wo die Chaussee von Strücklingen nach Neuscharrel in Schienenhöhe gekreuzt wird. Bei km 34,71 und 35,19 zweigen Anschlußgleise ab. Die Bahn wendet sich nach N.N.W. und erreicht dann, sich dem allmählich fallenden Gelände anschmiegend, bei km 38,86 den Bahnhof Scharrel (+4,70). Hinter Scharrel überschreitet sie die Sagter Ems auf eiserner Brücke und kreuzt die Chaussee Strücklingen-Neuscharrel nochmals in Schienenhöhe. Bei km 39,30 zweigt ein Anschlußgleis ab. Die Bahn erreicht bei km 42,38 den Bahnhof Ramsloh (+4,05), kreuzt hinter ihm nochmals die Sagter Ems auf eiserner Brücke und erreicht bei km 45,97 den Bahnhof Strücklingen (+2,50), wo an der Sagter Ems Einrichtungen für den Umschlagverkehr zwischen Eisenbahn und Schiff angelegt sind. Die Bahn wendet sich nun nach N.O., überschreitet hinter dem Bahnhof Elisabethfehn, km 49,16 (+5,00), wo ein Torfhafen mit Torfschuppen und Gleisanlagen für den Umschlagverkehr zwischen Eisenbahn und Schiff angelegt sind, den Hunte-Ems-Kanal auf eiserner Klappbrücke und vor Bahnhof Barßel, km 52,29 (+2,50), die die Niederung und die Soeste auf gewölbter Flut- und eiserner Strombrücke, sowie in Schienenhöhe die Chaussee von Barßel nach Harkebrügge. Auch in Barßel sind an der Soeste Einrichtungen für den Umschlagverkehr zwischen Eisenbahn und Schiff vorhanden. Bei km 55,29, 60,39 und 60,58 zweigen Anschlußgleise ab. Die Bahn wendet sich nach O.N.O., kreuzt mit eisernen Brücken den Abzugsgraben bei Carolinenhof und das Godensholter Tief, schneidet die von Godensholt nach Apen führende Straße in Schienenhöhe, geht hier in die nordöstliche Richtung über, überschreitet die Ollen-Bäke auf eiserner Brücke und endigt bei km 62,53 auf +5,00 in ostlicher Richtung im Bahnhof Ocholt der Bahn von Oldenburg nach Leer.

Varrelbusch ist Ladestelle. Sämtliche Stationen sind mit den erforderlichen Gebäuden, Gleisen und sonstigen Einrichtungen für den Personen- und Güterverkehr, sowie, ausschließlich Ramsloh, mit Kreuzungsgleisen versehen. Feste Verladerampen sind in Sedelsberg, Ramsloh und Elisabethfehn nicht vorhanden. In Friesoythe befindet sich ein Lokomotivschuppen und eine Wasserstation, in Elisabethfehn eine Wasserstation. Friesoythe ist Sitz einer Bahnmeisterei.

An größeren Überbrückungen von Wasserläufen sind vorhanden:

  1. km 1,56, Gewölbte Brücke über die Soeste 3,00 m weit
  2. km 13,32, 17,41 und 22,59 Gewölbte Durchlässe von 2,50 m Weite
  3. km 25,94, Gewölbte Brücke über die Soeste 6,60 m weit
  4. km 28,95, Gewölbter Duchlaß 3,00 m weit
  5. km 28,97, Eiserne Klappbrücke über den Friesoyther Kanal 8,25 m Stützweite
  6. km 39,52, Eiserne Brücke über die Sagter Ems mit 15,90 m Stützweite
  7. km 42,65, Eiserne Brücke über die Sagter Ems mit 16,90 m Stützweite
  8. km 49,16, Eiserne Klappbrücke über den Hunte-Ems-Kanal mit 8,25 m Stützweite
  9. km 51,94, Gewölbte Flutbrücke mit zwei Öffnungen von je 5,65 m Weite
  10. km 52,01, Eiserne Brücke über die Soeste bei Barßel mit 21,00 m Stützweite
  11. km 54,48, Eiserne Brücke über den Abzugsgraben bei Carolinenhof mit 6,60 m Stützweite
  12. km 56,41, Eiserne Brücke über das Godensholter Tief mit 16,90 m Stützweite
  13. km 61,21, Eiserne Brücke über die Ollen-Bäke mit 7,60 m Stützweite

Über- und Unterführungen sind nicht vorhanden.

Wichtigere Straßen- und Chausseeübergänge in Schienenhöhe befinden sich in km 1,93, 26,07, 26,50, 34,30, 38,38, 41,02, 52,57, 57,75.

Das größte Neigungsverhältnis beträgt 1:100, der kleinste Krümmungshalbmesser 230 m. Der Oberbau besteht teils aus den älteren Anordnungen A uns B, teils aus der Form 6e. Die Gleisbettung besteht aus Sand.


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