Im Herbst 1896 musste der erst wenige Wochen zuvor eingeführte Winterfahrplan der Oldenburgischen Staatseisenbahnen geändert werden. Zeitungsberichte dokumentieren die Ursachen und Folgen.
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Historisches Archiv zur Eisenbahngeschichte des Großherzogtums Oldenburg

Im Herbst 1896 musste der erst wenige Wochen zuvor eingeführte Winterfahrplan der Oldenburgischen Staatseisenbahnen geändert werden. Zeitungsberichte dokumentieren die Ursachen und Folgen.
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Gezeigt wird ein seltenes Bild der oldenburgischen Güterzuglokomotive nach preußischem Vorbild, die „LE MANS“ von 1897. Zeitgenössische Zeitungsberichte ergänzen das Bild.
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Der Sommerfahrplan der Weserfähren von 1894 zeigt eine deutliche Ausweitung gegenüber 1892. Zwischen Nordenham und der gegenüberliegenden Seite verkehren nun zehn tägliche Fahrten, während die Verbindung Kleinensiel–Dedesdorf sieben Verbindungen bietet. Veröffentlicht wurden solche Fahrpläne damals regelmäßig in Zeitungen wie dem Jeverschen Wochenblatt.
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Am 17. Juni 1869 findet sich in den Zeitungen ein besonderes Ereignis: Ein Sonderzug nach Heppens sowie der Besuch von König Wilhelm I. zur Einweihung des neuen Kriegshafens. Zeitgenössische Berichte schildern festliche Empfänge, große Begeisterung und die Bedeutung des Besuchs für Region und Nation – einschließlich der Entstehung und Namensgebung Wilhelmshavens.
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Der Jahresbericht 1893 beschreibt das Eisenbahnnetz, den Betrieb und die Organisation der Oldenburgischen Eisenbahnen. Er enthält detaillierte Angaben zu Infrastruktur, Verkehrsleistungen und Finanzen. Ergänzend bietet er umfangreiche Tabellen und Auswertungen sowie einen separaten Bericht zur eigenständigen Lokalbahn Ocholt–Westerstede, die von der Eisenbahnverwaltung betrieben wurde.
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Der Fahrplan der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn von 1893 umfasst alle Strecken einschließlich der Kleinbahn Ocholt–Westerstede und basiert bereits auf Mitteleuropäischer Zeit. Wie üblich wurde er in der lokalen Presse veröffentlicht, teilweise regional gekürzt. Nachträgliche Ergänzungen und Kritik, etwa zur Verbindung Wüsting–Oldenburg, zeigen seine Anpassung an lokale Bedürfnisse.
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Der Artikel beschreibt den Bau einer zweigleisigen Eisenbahn-Drehbrücke über die Hunte bei Oldenburg als Ersatz einer veralteten Anlage. Im Fokus stehen eine verbesserte Konstruktion, effiziente Lagertechnik und verkürzte Bedienzeiten. Durch den Einsatz moderner Mechanik und elektrischen Antriebs gelingt ein zuverlässiger, wirtschaftlicher Betrieb mit geringem Energieverbrauch, wodurch sowohl der Bahnverkehr als auch die Schifffahrt deutlich profitieren.
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Die Huntebrücke in Oldenburg entstand 1865 als eingleisige Drehbrücke für die Strecke nach Bremen. 1875 kam eine zweite für die Verbindung nach Osnabrück hinzu. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden beide durch eine zweigleisige Anlage ersetzt. Nach der Zerstörung 1945 folgte in den 1950er Jahren eine Rollklappbrücke, die bis heute in Betrieb ist.
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Der Titel lautet: „Denkschrift über das Oldenburgische Eisenbahnwesen …“. Das Werk bietet eine übersichtliche Darstellung von Planung, Verwaltung, Streckenbau und Organisation der Eisenbahn in Oldenburg. Ergänzt wird es durch Karten und statistische Übersichten. Weniger umfangreich als die Denkschrift von 1878, aber eine wertvolle und interessante Ergänzung.
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Die Weserquerung Kleinensiel–Dedesdorf bestand seit dem Mittelalter und wurde im 19. Jahrhundert eng mit der Eisenbahn abgestimmt. Ab 1884 verkehrten Dampffähren; nach Betreiber‑ und Schiffwechseln übernahm um 1910 die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn den Betrieb der Weserfähre. Spätestens 1913 ist der Fährdampfer „Dedesdorf“ belegt; die Fahrzeiten blieben vom Wasserstand abhängig.
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