Nach 1909 aufgenommen ist diese Sicht des neuen Bahnhofs von Carolinensiel.

Carolinensiel

Nach 1909 aufgenommen ist diese Sicht des neuen Bahnhofs von Carolinensiel.
Nach 1909 aufgenommen ist diese Sicht des neuen Bahnhofs von Carolinensiel.

Nach der Eröffnung der Bahnlinie Sande – Jever und weiter Richtung Wittmund im Jahre 1871 forderten die jeverländischen Ortschaften im äußersten Nordwesten des Großherzogtums ebenfalls einen Anschluss an die Eisenbahn. Auch die Seebäder Wangerooge und Spiekeroog sollten bequemer erreichbar sein.

Dies hatte Eisenbahn-Direktor Ramsauer 1886 noch sehr ausführlich beschrieben. Im Jahre 1888 wurde dann ein Vertrag zwischen dem Bankhaus Erlanger & Söhne aus Frankfurt und der G.O.E. geschlossen, um diese Bahn auf Kosten des Bankhauses zu bauen. Für diese Bahn wurde die Jever – Carolinensieler Eisenbahn A.G. gegründet. Der Betrieb sollte durch die G.O.E im Auftrag der Gesellschaft geleistet werden.

Bereits am 01. September 1888 konnte auf der Verbindung von Jever nach Carolinensiel der Verkehr aufgenommen werden. Die Strecke endete damals nicht im bereits preußischen Carolinensiel, sondern vor dem Ort auf oldenburgischem Gebiet. Von hier mussten Reisende nach Wangerooge mit der Kutsche noch weiter an die Friedrichsschleuse, wo seinerzeit die Schiffe zur Insel anlegten. Am 01. Juli 1890 wurde dann die Verlängerung nach Harle zum neuen Anleger der Schiffe nach Wangerooge in Betrieb genommen.

Da die Bahnlinie nie die erhofften Gewinne einbringen konnte, wurde sie 1897 von der G.O.E. übernommen und die Aktiengesellschaft aufgelöst. Mit dieser Übernahme ging auch das Schiff „NORDFRIESLAND“ an die G.O.E. über, die damit auch Reeder wurde.

Das alte Bahnhofsgebäude, welches noch heute existiert, wurde 1909 durch einen Neubau etwas weiter südlich ersetzt. Auch dieses Gebäude existiert noch heute.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Der alte Bahnhof von Carolinensiel. Im Zuge der Verlängerung des Gleises zum Anleger hinter dem Deich wurde in Carolinensiel auch ein neuer Bahnhof gebaut.
Der alte Bahnhof von Carolinensiel. Im Zuge der Verlängerung des Gleises zum Anleger hinter dem Deich wurde in Carolinensiel auch ein neuer Bahnhof gebaut.
Bereits 1899 ist diese Karte mit einer Teilaufnahme gelaufen.
Bereits 1899 ist diese Karte mit einer Teilaufnahme gelaufen.
Die 1904 gelaufene Karte zeigt den linken Teil mit dem hölzernen Vorbau, in dem die Reisenden warten konnten.
Die 1904 gelaufene Karte zeigt den linken Teil mit dem hölzernen Vorbau, in dem die Reisenden warten konnten.
Die Nr 135 „AMSEL“ im neuen Bahnhof Carolinensiel. Später kam die Maschine zur Zuckerfabrik Östrum.
Die Nr 135 „AMSEL“ im neuen Bahnhof Carolinensiel. Später kam die Maschine zur Zuckerfabrik Östrum.
Vor dem neuen Bahnhof warten Kutschen der örtlichen Hotels auf die Reisenden.
Vor dem neuen Bahnhof warten Kutschen der örtlichen Hotels auf die Reisenden.
Einen Blick in die Bahnhofsgaststätte und die Durchgänge zu den Warteräumen gewährte diese Ansichtskarte.
Einen Blick in die Bahnhofsgaststätte und die Durchgänge zu den Warteräumen gewährte diese Ansichtskarte.
Im Bild das neue, heute noch bestehende Bahnhofsgebäude von Carolinensiel. Der alte Bahnhof, der ebenfalls noch besteht, befand sich weiter zum Deich hin auf der anderen Straßenseite.
Im Bild das neue, heute noch bestehende Bahnhofsgebäude von Carolinensiel. Der alte Bahnhof, der ebenfalls noch besteht, befand sich weiter zum Deich hin auf der anderen Straßenseite.

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… währen die Bäume hier bereits entfernt sind. Das Stellwerk am rechten Bildrand ist mittlerweile fertiggestellt. Der Bahnhof Bramsche um 1910 (Karte ist nicht gelaufen).

Bramsche

Litho von 1901 mit der Bahnhofswirtschaft und einer Gesamtansicht des Ortes.
Litho von 1901 mit der Bahnhofswirtschaft und einer Gesamtansicht des Ortes.

Bramsche liegt an der Oldenburgischen Südbahn, die seit 1876 durchgehend befahren werden konnte. Das Teilstück Quakenbrück – Osnabrück liegt auf preußischem (ehemals Königreich Hannover) Gebiet. Hier, kurz vor Osnabrück, liegt auch Bramsche. Vier Zugpaare täglich zwischen Oldenburg und Osnabrück im Jahre 1896 reichten für den Betrieb auf der Großherzoglich Oldenburger Eisenbahn.
In Bramsche war neben dem Empfangsgebäude mit der Personen- und Güterabfertigung eine Maschinenstation vorhanden. Bis zu 10 Dampflokomotiven sind in hier beheimatet gewesen, 1914 waren es 6.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Der Bahnhof von der anderen Blickrichtung als auf dem vorhergehenden Bild.
Der Bahnhof von der anderen Blickrichtung als auf dem vorhergehenden Bild.
Auf dieser 1902 gelaufenen Ansichtskarte ist rechts noch das ältere Stellwerk zu sehen, welches einige Jahre später durch einen Neubau ersetzt wurde.
Auf dieser 1902 gelaufenen Ansichtskarte ist rechts noch das ältere Stellwerk zu sehen, welches einige Jahre später durch einen Neubau ersetzt wurde.
Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern. Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke. Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig.
Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern.
Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke.
Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig…
… währen die Bäume hier bereits entfernt sind. Das Stellwerk am rechten Bildrand ist mittlerweile fertiggestellt. Der Bahnhof Bramsche um 1910 (Karte ist nicht gelaufen).
… währen die Bäume hier bereits entfernt sind. Das Stellwerk am rechten Bildrand ist mittlerweile fertiggestellt. Der Bahnhof Bramsche um 1910 (Karte ist nicht gelaufen).
Ein weiterer Blick auf den Bahnhof, die Karte ist 1911 gelaufen. Schön zu erkennen rechts ist das Stellwerk. Die Läutewerke am Eingang scheinen mittlerweile wieder entfernt worden zu sein.
Ein weiterer Blick auf den Bahnhof, die Karte ist 1911 gelaufen. Schön zu erkennen rechts ist das Stellwerk. Die Läutewerke am Eingang scheinen mittlerweile wieder entfernt worden zu sein.
Zu Zeiten der Reichsbahn erhielt der Bahnhof Bramsche umfangreiche Umbauten und Erweiterungen, wie diese Ansicht von der Straßenseite zu Beginn der 1940er Jahre zeigt.
Zu Zeiten der Reichsbahn erhielt der Bahnhof Bramsche umfangreiche Umbauten und Erweiterungen, wie diese Ansicht von der Straßenseite zu Beginn der 1940er Jahre zeigt.

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Bahnstrecke Varel - Rodenkirchen

1913: Varel – Rodenkirchen

Durch Friesland und die Wesermarsch

Rot markiert die Nebenbahn von Varel nach Rodenkirchen
Rot markiert die Nebenbahn von Varel nach Rodenkirchen

Die 1913 eröffnete Bahnstrecke Varel-Rodenkirchen wird aufgrund des späten Baus nicht mehr zu den Vareler Nebenbahnen gezählt.

Die Strecke verband die Stadt Varel an der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven mit Rodenkirchen an der Strecke Hude – Nordenham.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Varel Oldenburg – Wilhelmshaven
Neuenkirchen
Varelerhafen
Hohenberge 1,46 
Diekmannshausen 6,48 
Schweiburg8,47
Schweierzoll11.56
Schwei14,69
Rodenkircherwurp 19,01 
Dodenkirchen 22,21 Hude
Nordenham

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Varel

Der Bahnhof Varel von der Gleisseite um 1905. Varel war Bahnknotenpunkt, hier gingen mehrere Strecken der Vareler Nebenbahnen (nach Neuenburg und Varelerhafen) und die Strecke nach Rodenkirchen ab.
Der Bahnhof Varel von der Gleisseite um 1905. Varel war Bahnknotenpunkt, hier gingen mehrere Strecken der Vareler Nebenbahnen (nach Neuenburg und Varelerhafen) und die Strecke nach Rodenkirchen ab.

Hohenberge

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Diekmannshausen

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Schweiburg

Der Bahnhof Schweiburg etwa in den 1920er Jahren.
Der Bahnhof Schweiburg etwa in den 1920er Jahren.

Schweierzoll

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Schwei

Die Straßenseite vom Bahnhof Schwei.
Die Straßenseite vom Bahnhof Schwei.

Rodenkircherwurp

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Rodenkirchen

Der Bahnhof Rodenkirchen in der Wesermarsch im Jahre 1898. Seit 1913 mündete hier die Bahn aus Varel in die Strecke von Hude nach Nordenham ein.
Der Bahnhof Rodenkirchen in der Wesermarsch im Jahre 1898. Seit 1913 mündete hier die Bahn aus Varel in die Strecke von Hude nach Nordenham ein.

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Bahnstrecke Cloppenburg - Ocholt

1906/1908: Cloppenburg – Ocholt

Verbindung der Süd- und der Westbahn

Rot markiert die Bahnlinie von Cloppenburg nach Ocholt
Rot markiert die Bahnlinie von Cloppenburg nach Ocholt

Die Bahnstrecke Cloppenburg–Ocholt ist eine eingleisige Bahnstrecke in Nordwestniedersachsen. Eröffnet wurde sie zunächst als Stichbahn Cloppenburg–Friesoythe am 1. Oktober 1906 durch die Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen (GOE). Ein Jahr später, am 1. Oktober 1907 wurde sie bis Scharrel verlängert, die Verbindung zur Bahnstrecke Oldenburg–Leer wurde am 1. September 1908 in Ocholt hergestellt.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Cloppenburg Oldenburg
Osnabrück
Vechta (Klb.)
Lindern (Klb.)
Varrelbusch6,22 
Garrel 12,51 
Bösel 19,91 
Friesoythe 26,33 
Sedelsberg 34,43
Scharrel 38,86
Ramsloh 42,38 
Strücklingen 45,97 
Elisabethfehn 49,16 
Barßel52,29 
Ocholt 62,53 Oldenburg
Leer
Ellenserdamm

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Cloppenburg

Cloppenburg war Bahnknoten, hier waren nicht nur die Staatsbahnstrecken Cloppenburg – Ocholt und Oldenburg – Osnabrück der G.O.E., sondern auch die Cloppenburger Kleinbahn (750mm) und die normalspurige Kleinbahn Vechta – Cloppenburg angeschlossen.
Cloppenburg war Bahnknoten, hier waren nicht nur die Staatsbahnstrecken Cloppenburg – Ocholt und Oldenburg – Osnabrück der G.O.E., sondern auch die Cloppenburger Kleinbahn (750mm) und die normalspurige Kleinbahn Vechta – Cloppenburg angeschlossen.

Varrelbusch

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Garrel

Der Bahnhof Garrel auf einer alten Ansichtskarte.
Der Bahnhof Garrel auf einer alten Ansichtskarte.

Bösel

Der Bahnhof Bösel zur Bauzeit im Jahre 1906.
Der Bahnhof Bösel zur Bauzeit im Jahre 1906.

Friesoythe

Übersicht über den Bahnhofsbereich in Friesoythe mit einem Personenzug.
Übersicht über den Bahnhofsbereich in Friesoythe mit einem Personenzug.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Sedelsberg

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Scharrel

Ein Bild vom Bahnhof Scharrel auf einer leider sehr ramponierten Ansichtskarte.
Ein Bild vom Bahnhof Scharrel auf einer leider sehr ramponierten Ansichtskarte.

Ramsloh

Der Bahnhof Ramsloh in den 1950er Jahren.
Der Bahnhof Ramsloh in den 1950er Jahren.

Strücklingen

Ansicht vom Bahnhof Strücklingen um 1960.
Ansicht vom Bahnhof Strücklingen um 1960.

Elisabethfehn

Ansicht des Bahnhofsbereiches von Elisabethfehn in Richtung Ocholt. Beachtenswert der Wasserturm mit Windrad, um das Wasser in Behälter zu pumpen.
Ansicht des Bahnhofsbereiches von Elisabethfehn in Richtung Ocholt. Beachtenswert der Wasserturm mit Windrad, um das Wasser in Behälter zu pumpen.

Barßel

Der Bahnhofsbereich von Barßel auf einer 1901 gelaufenen Ansichtskarte.
Der Bahnhofsbereich von Barßel auf einer 1901 gelaufenen Ansichtskarte.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Ocholt

Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum. Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.
Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum. Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.

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Bahnstrecke Nordenham - Blexen

1904: Nordenham – Blexen

Zur Fähre am Weserschlößchen

Rot markiert die Bahnlinie von Nordenham nach Blexen
Rot markiert die Bahnlinie von Nordenham nach Blexen

Die Bahnstrecke wurde 1873 von Hude bis Brake, am 15. Oktober 1875 bis Nordenham eröffnet. Der Hafenumschlag sorgte für ein hohes Frachtaufkommen. Von 1890 bis 1897 fuhren in Nordenham auch die Transatlantikdampfer des Norddeutschen Lloyd ab, bevor diese endgültig nach Bremerhaven wechselten. 1904 wurde die Verbindung um sieben Kilometer nach Blexen verlängert. Dort bestand Anschluss an die Weserfähre nach Bremerhaven.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Nordenham43,38Hude
Eckwarderhörne (Klb.)
Kabelstraße44,50
Friedrich Augusthütte46,28
Werftstraße47,43
Einswarden48,73
Blexen50,22

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Nordenham

Der Bahnhof Nordenham verfügte über umfangreiche Gleisanlagen. Hier waren der Hafen sowie einige Industriebetriebe zu bedienen. Im Virdergrund eine der seit 1871 beschafften B n-2 Tenderlokomotiven.
Der Bahnhof Nordenham verfügte über umfangreiche Gleisanlagen. Hier waren der Hafen sowie einige Industriebetriebe zu bedienen. Im Virdergrund eine der seit 1871 beschafften B n-2 Tenderlokomotiven.

Kabelstraße

Die Station Kabelstraße und der große Wasserturm von Nordenham um 1910.
Die Station Kabelstraße und der große Wasserturm von Nordenham um 1910.

Friedrich Augusthütte

Die Station Friedrich Augusthütte aus einer Serie von Kolorierten Karten aus den 1910er Jahren.
Die Station Friedrich Augusthütte aus einer Serie von Kolorierten Karten aus den 1910er Jahren.

Werftstraße

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Einswarden

Eine Aufnahme des Bahnhofs Einswarden aus den 1930er Jahren.
Eine Aufnahme des Bahnhofs Einswarden aus den 1930er Jahren.

Blexen

Der Bahnhof Blexen von der Weser aus gesehen. Die Ansichtskarte dürfte um 1910 herum entstanden sein.
Der Bahnhof Blexen von der Weser aus gesehen. Die Ansichtskarte dürfte um 1910 herum entstanden sein.

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Bahnstrecke Holdorf - Damme

1900: Holdorf – Damme

Für Landwirtschaft und Eisenerz

Rot markiert die Bahnlinie von Holdorf nach Damme
Rot markiert die Bahnlinie von Holdorf nach Damme

Die Bahnstrecke Holdorf–Damme war eine sieben Kilometer lange eingleisige Bahnstrecke in Niedersachsen. Sie begann in Holdorf (Oldb) an der Bahnstrecke Delmenhorst–Hesepe. Am Endpunkt Damme (Oldb) gab es einen Übergang auf die Wittlager Kreisbahn. Am 1. Mai 1900 wurde die Bahnstrecke von den Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen eröffnet.

Der Güterverkehr war ursprünglich landwirtschaftlich ausgerichtet. 1910 wurde ein Eisenerzvorkommen bei Damme festgestellt. 1939 entstand die Eisenerzgrube Damme mit eigenem dreigleisigen Grubenbahnhof. Ab 1914 war in Damme der Anschluss an die Wittlager Kreisbahn hergestellt und ein Übergang von Güterwagen möglich.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
HoldorfDelmenhorst
Hesepe
Handorf1,97
Damme7,29Bohmte (Klb.)

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Holdorf

In Holdorf zweigte die Bahnstrecke nach Damme ab.
In Holdorf zweigte die Bahnstrecke nach Damme ab.

Handorf

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Damme

Auf Bahnhof Damme endete die G.O.E.-Strecke und führte weiter mit der Wittlager Kreisbahn nach Bohmte.
Auf Bahnhof Damme endete die G.O.E.-Strecke und führte weiter mit der Wittlager Kreisbahn nach Bohmte.

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Bahnstrecke Delmenhorst - Hesepe

1898/1900: Delmenhorst – Hesepe

Über die Schusterbahn nach Süden

Rot markiert die Bahnlinie von Delmenhorst nach Hesepe
Rot markiert die Bahnlinie von Delmenhorst nach Hesepe

Die Strecke wurde in zwei Etappen eröffnet: Bereits 1888 ging der Teil Vechta–Lohne als Verlängerung der Strecke von Ahlhorn an der Oldenburger Südbahn in Betrieb. Nach langen Diskussionen um Streckenführung und Finanzierung wurden dann die weitaus längeren Abschnitte von Delmenhorst über Wildeshausen nach Vechta am 1. Mai 1898 sowie Lohne–Neuenkirchen am 1. November 1899 in Betrieb genommen. Die Gesamteröffnung bis Hesepe folgte am 1. Mai 1900.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Delmenhorst Oldenburg
Bremen
Harpstedt (Klb.)
Lemwerder (ab 1922)
Dwoberg2,56 
Ganderkesee 6,46 
Immer 9,91  
Brettorf 16,39 
Dötlingen 19,97
Wildeshausen 24,52
Düngstrup 29,23 
Rechterfeld 31,77 
Goldenstedt 35,91 
Lutten41,12 
Holzhausen 43,57 
Falkenrott 47,29Ahlhorn
Vechta48,13Cloppenburg (Klb.)
Hagen49,83
Krimpenfort52,83
Lohne55,91Dinklage (Klb.)
Mühlen61,19
Steinfeld64,29
Holdorf68,67Damme
Nellinghof73,85
Neuenkirchen78,23
Rieste82,43
Hesepe88,44Oldenburg
Osnabrück

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Delmenhorst

Ansicht auf den Bahnhof und einen Teil des Betriebswerkes in Delmenhorst um 1910. Delmenhorst war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, hier zweigten die Strecken nach Hesepe ab, die (nicht von der G.O.E. betriebene) Bahn nach Harpstedt und ab 1922 die Linie nach Lemwerder.
Ansicht auf den Bahnhof und einen Teil des Betriebswerkes in Delmenhorst um 1910. Delmenhorst war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, hier zweigten die Strecken nach Hesepe ab, die (nicht von der G.O.E. betriebene) Bahn nach Harpstedt und ab 1922 die Linie nach Lemwerder.

Weitere Bilder finden Sie auf der Bahnhofs-Seite

Dwoberg

Bahnhof Dwoberg, kurz hinter Delmenhorst in den 1910er Jahren.
Bahnhof Dwoberg, kurz hinter Delmenhorst in den 1910er Jahren.

Ganderkesee

Die Aufnahme zeigt den Bahnhof Ganderkesee in den 1920er Jahren.
Die Aufnahme zeigt den Bahnhof Ganderkesee in den 1920er Jahren.

Immer

Immer war ein beliebtes Ausflugsziel im oldenburgischen. An den Schaltern hieß es häufig "Immer - hin und zurück!"
Immer war ein beliebtes Ausflugsziel im oldenburgischen. An den Schaltern hieß es häufig „Immer – hin und zurück!“

Brettorf

Der kleine Bahnhof Brettorf um 1920.
Der kleine Bahnhof Brettorf um 1920.

Dötlingen

Auch in Dötlingen gab es einen der für die Schusterbahn so typischen Bahnhöfe.
Auch in Dötlingen gab es einen der für die Schusterbahn so typischen Bahnhöfe.

Wildeshausen

Der Bahnhof Wildeshausen erinnerte damals an Gebäude aus Thüringen.
Der Bahnhof Wildeshausen erinnerte damals an Gebäude aus Thüringen.

Düngstrup

Bahnhof Düngstup mit einem Personenzug, geführt von einer oldenburgischen T 3, um 1910.
Bahnhof Düngstup mit einem Personenzug, geführt von einer oldenburgischen T 3, um 1910.

Rechterfeld

Ein altes Foto zeigt den Bahnhof Rechterfeld etwa Mitte der 1920er Jahre.
Ein altes Foto zeigt den Bahnhof Rechterfeld etwa Mitte der 1920er Jahre.

Goldenstedt

Auf Bahnhof Goldenstedt posieren die Bediensteten vor dem Gebäude und auf der Lokomotive, einer oldenburgischen G 4.2, für das Foto
Auf Bahnhof Goldenstedt posieren die Bediensteten vor dem Gebäude und auf der Lokomotive, einer oldenburgischen G 4.2, für das Foto

Lutten

Der Bahnhof des kleinen Ortes Lutten lag wie so häufig etwas außerhalb des Ortes.
Der Bahnhof des kleinen Ortes Lutten lag wie so häufig etwas außerhalb des Ortes.

Holzhausen

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Falkenrott

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Vechta

Auf Bahnhof Vechta schloss die Kleinbahn von Cloppenburg an.
Auf Bahnhof Vechta schloss die Kleinbahn von Cloppenburg an.

Hagen

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Krimpenfort

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Lohne

Von Lohne ausgehend führte eine kurze Bahnstrecke nach Dinklage.
Von Lohne ausgehend führte eine kurze Bahnstrecke nach Dinklage.

Mühlen

Der Bahnhof Mühlen war von gleicher Bauform wie viele andere kleinere Bahnhöfe an der Strecke von Delmenhorst nach Hesepe.
Der Bahnhof Mühlen war von gleicher Bauform wie viele andere kleinere Bahnhöfe an der Strecke von Delmenhorst nach Hesepe.

Steinfeld

Diese alte Lithographie zeigt den Bahnhof Steinfeld um die Jahrhundertwende.
Diese alte Lithographie zeigt den Bahnhof Steinfeld um die Jahrhundertwende.

Holdorf

In Holdorf zweigte die Bahnstrecke nach Damme ab.
In Holdorf zweigte die Bahnstrecke nach Damme ab.

Nellinghof

Viele gerade der kleineren Bahnhöfe an der Schusterbahn waren von ähnlichem Baustil, so auch der von Nellinghof, hier auf einer Ansicht von 1904.
Viele gerade der kleineren Bahnhöfe an der Schusterbahn waren von ähnlichem Baustil, so auch der von Nellinghof, hier auf einer Ansicht von 1904.

Neuenkirchen

Der Bahnhof Neuenkirchen mit einem schönen Fachwerk im Obergeschoß.
Der Bahnhof Neuenkirchen mit einem schönen Fachwerk im Obergeschoss.

Rieste

Rieste war ein kleiner Bahnhof kurz vor dem Endpunkt der Strecke.
Rieste war ein kleiner Bahnhof kurz vor dem Endpunkt der Strecke.

Hesepe

Auf Bahnhof Hesepe mündete die "Schusterbahn" von Delmenhorst ausgehend in die Südbahn Oldenburg – Osnabrück.
Auf Bahnhof Hesepe mündete die „Schusterbahn“ von Delmenhorst ausgehend in die Südbahn Oldenburg – Osnabrück.

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Bahnstrecke Oldenburg - Brake

1896: Oldenburg – Brake

Die oldenburgische Gummibahn

Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Brake
Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Brake

Aufgrund des moorigen Untergrundes, der besonders zwischen den Bahnhöfen Ipwege und Großenmeer den Bau der Strecke sehr schwierig und teuer werden ließ, trug sie auch den Spitznamen „Gummibahn“. Das auf dem weichen Moorbooden verlegte Gleisbett gab unter dem Gewicht der Züge stark nach und vermittelte den Fahrgästen einen Eindruck, wie auf Gummi zu fahren.

Schon beim Bau der Strecke musste erheblich mehr Sand als üblich für die Gleisbettung herangefahren werden. Aber auch nach Inbetriebnahme ab dem 1. Mai 1896 (nur Personenverkehr) musste immer wieder Sand in den weichen Boden nachgeschüttet werden. Ab dem 1. Juni 1896 konnte dann auch der Güterverkehr aufgenommen werden. Instandhaltung und Betrieb der Strecke verursachten wiederholt große Schwierigkeiten.

Der Güterverkehr war der bedeutendere Zweig dieser Strecke – er ergab sich aus dem reichen Viehbestand und anderen landwirtschaftlichen Gütern der fruchtbaren Wesermarsch. Der Personenverkehr war nie besonders rege, im Sommerfahrplan 1914 sind fünf durchgehende Personenzüge verzeichnet.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Oldenburg Bremen
Wilhelmshaven
Leer
Osnabrück
Ohmstede3,71  
Etzhorn 6,42 
Ipwege 8,24 
Loy 10,35 
Großenmeer 16,15
Oldenbrok 21,13 
Strückhausen 24,46  
Ovelgönne 27,01  
Brake 31,38 Hude – Nordenham – Blexen

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Oldenburg

Bilder finden Sie auf den Bahnhofsseiten:

Ohmstede

Der Bahnhof Ohmstede um 1910 auf einer alten Ansichtskarte.
Der Bahnhof Ohmstede um 1910 auf einer alten Ansichtskarte.

Etzhorn

Der Bahnhof Etzhorn vor den Toren der Stadt um 1900.
Der Bahnhof Etzhorn vor den Toren der Stadt um 1900.

Ipwege

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Loy

Bahnhof Loy mit seiner um die Jahrhundertwende noch halboffenen, 1915 aber bereits geschlossenen Wartehalle.
Bahnhof Loy mit seiner um die Jahrhundertwende noch halboffenen, 1915 aber bereits geschlossenen Wartehalle.

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Großenmeer

Ansicht vom Bahnhof Grossenmeer um 1910.
Das Gebäude gibt es heute noch weitgehend unverändert, es dient seit langem nicht mehr als Bahnhof.
Ansicht vom Bahnhof Grossenmeer um 1910. Das Gebäude gibt es heute noch weitgehend unverändert, es dient seit langem nicht mehr als Bahnhof.

Oldenbrok

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Strückhausen

Die Straßenseite des Bahnhofs Strückhausen auf einer Ansichtskarte um ca. 1910.
Die Straßenseite des Bahnhofs Strückhausen auf einer Ansichtskarte um ca. 1910.

Ovelgönne

Bahnhof Ovelgönne um 1910 von der Gleisseite.
Bahnhof Ovelgönne um 1910 von der Gleisseite.

Brake

Das prunkvolle zweite Bahnhofsgebäude von Brake. Ab 1896 endete hier auch die "Gummibahn" von Oldenburg kommend.
Das prunkvolle zweite Bahnhofsgebäude von Brake. Ab 1896 endete hier auch die „Gummibahn“ von Oldenburg kommend.

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Bahnstrecke Ellenserdamm - Ellenserdammersiel

1894: Ellenserdamm – Ellenserdammersiel

Eine kurze Hafenanbindung

Rot markiert die Bahnlinie von Ellenserdamm nach Ellenserdammersiel
Rot markiert die Bahnlinie von Ellenserdamm nach Ellenserdammersiel

Die Stadt Varel war bereits im Jahr 1867 durch die Hauptstrecke Wilhelmshaven (damals: Heppens) – Oldenburg an das Eisenbahnnetz der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) angebunden worden.

In den Folgejahren wurden die Stimmen lauter, die auch eine Anbindung der westlich Varels gelegenen Friesischen Wehde forderten. Grund hierfür waren unter anderem die Textil- und Klinkerindustrie sowie die Landwirte, deren Erzeugnisse über etliche Kilometer mühsam mit Fuhrwerken zum nächsten Bahnhof gebracht werden mussten. Zwar hatte Bockhorn damals in Ellenserdamm bereits einen Bahnhof an der Hauptstrecke nach Wilhelmshaven, jedoch lag dieser Bahnhof fünf Kilometer vom Ort entfernt und war somit recht unattraktiv.

Auch benötigten die schnell wachsenden Dörfer Zetel, Bockhorn und Neuenburg eine Verbindung in den von Preußen 1854 gegründeten Marinestützpunkt Wilhelmshaven. Anfang der 1890er Jahre begannen schließlich die Bauarbeiten, und 1896 war mit dem Anschluss Neuenburgs das Netz der Vareler Nebenbahnen vollständig.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
EllenserdammOldenburg – Wilhelmshaven
Ocholt

Ellenserdammersiel1,40 

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Ellenserdamm

Der Bahnhof Ellenserdamm mit einfahrendem Personenzug um 1900. Von Ellenserdamm zweigten später sie Strecken nach Ocholt und die kurze Stichstrecke nach Ellenserdammersiel ab.
Der Bahnhof Ellenserdamm mit einfahrendem Personenzug um 1900. Von Ellenserdamm zweigten später sie Strecken nach Ocholt und die kurze Stichstrecke nach Ellenserdammersiel ab.

Ellenserdammersiel

Verladung von Klinkern auf Schiffe in Ellenserdammersiel.
Das Bild wurde von Rüdiger Buhl zur Verfügung gestellt.
Verladung von Klinkern auf Schiffe in Ellenserdammersiel. Das Bild wurde von Rüdiger Buhl zur Verfügung gestellt.

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Bahnstrecke Varel - Varelerhafen

1893: Varel – Varelerhafen

Anbindung des Hafens der Stadt

Rot markiert die Bahnlinie von Varel nach Varelerhafen
Rot markiert die Bahnlinie von Varel nach Varelerhafen

Die Stadt Varel war bereits im Jahr 1867 durch die Hauptstrecke Wilhelmshaven (damals: Heppens) – Oldenburg an das Eisenbahnnetz der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) angebunden worden.

In den Folgejahren wurden die Stimmen lauter, die auch eine Anbindung der westlich Varels gelegenen Friesischen Wehde forderten. Grund hierfür waren unter anderem die Textil- und Klinkerindustrie sowie die Landwirte, deren Erzeugnisse über etliche Kilometer mühsam mit Fuhrwerken zum nächsten Bahnhof gebracht werden mussten. Zwar hatte Bockhorn damals in Ellenserdamm bereits einen Bahnhof an der Hauptstrecke nach Wilhelmshaven, jedoch lag dieser Bahnhof fünf Kilometer vom Ort entfernt und war somit recht unattraktiv.

Auch benötigten die schnell wachsenden Dörfer Zetel, Bockhorn und Neuenburg eine Verbindung in den von Preußen 1854 gegründeten Marinestützpunkt Wilhelmshaven. Anfang der 1890er Jahre begannen schließlich die Bauarbeiten, und 1896 war mit dem Anschluss Neuenburgs das Netz der Vareler Nebenbahnen vollständig.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
VarelOldenburg – Wilhelmshaven
Neuenburg
Rodenkirchen
Varelerhafen1,60 

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Varel

Der Bahnhof Varel von der Gleisseite um 1905. Varel war Bahnknotenpunkt, hier gingen mehrere Strecken der Vareler Nebenbahnen (nach Neuenburg und Varelerhafen) und die Strecke nach Rodenkirchen ab.
Der Bahnhof Varel von der Gleisseite um 1905. Varel war Bahnknotenpunkt, hier gingen mehrere Strecken der Vareler Nebenbahnen (nach Neuenburg und Varelerhafen) und die Strecke nach Rodenkirchen ab.

Varelerhafen

Die Verbindung nach Varelerhafen war nur für den Güterverkehr ausgelegt, weshalb hier nur Anlagen zum Be- und Entladen vorhanden waren.
Die Verbindung nach Varelerhafen war nur für den Güterverkehr ausgelegt, weshalb hier nur Anlagen zum Be- und Entladen vorhanden waren.

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