Litho von 1901 mit der Bahnhofswirtschaft und einer Gesamtansicht des Ortes.
Bramsche liegt an der Oldenburgischen Südbahn, die seit 1876 durchgehend befahren werden konnte. Das Teilstück Quakenbrück – Osnabrück liegt auf preußischem (ehemals Königreich Hannover) Gebiet. Hier, kurz vor Osnabrück, liegt auch Bramsche. Vier Zugpaare täglich zwischen Oldenburg und Osnabrück im Jahre 1896 reichten für den Betrieb auf der Großherzoglich Oldenburger Eisenbahn. In Bramsche war neben dem Empfangsgebäude mit der Personen- und Güterabfertigung eine Maschinenstation vorhanden. Bis zu 10 Dampflokomotiven sind in hier beheimatet gewesen, 1914 waren es 6.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Der Bahnhof von der anderen Blickrichtung als auf dem vorhergehenden Bild.
Auf dieser 1902 gelaufenen Ansichtskarte ist rechts noch das ältere Stellwerk zu sehen, welches einige Jahre später durch einen Neubau ersetzt wurde.
Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern. Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke. Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig…
… währen die Bäume hier bereits entfernt sind. Das Stellwerk am rechten Bildrand ist mittlerweile fertiggestellt. Der Bahnhof Bramsche um 1910 (Karte ist nicht gelaufen).
Ein weiterer Blick auf den Bahnhof, die Karte ist 1911 gelaufen. Schön zu erkennen rechts ist das Stellwerk. Die Läutewerke am Eingang scheinen mittlerweile wieder entfernt worden zu sein.
Zu Zeiten der Reichsbahn erhielt der Bahnhof Bramsche umfangreiche Umbauten und Erweiterungen, wie diese Ansicht von der Straßenseite zu Beginn der 1940er Jahre zeigt.
Rot markiert die Bahnlinie von Oldenburg nach Osnabrück
Die Oldenburger Südbahn wurde in den Jahren 1870 bis 1876 von der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) gebaut. Die Eröffnung des ersten Teilstücks Oldenburg–Quakenbrück erfolgte am 15. Oktober 1875. Das Teilstück von Quakenbrück über Halen nach Osnabrück-Eversburg führte über preußisches Gebiet und wurde erst knapp ein Jahr später am 30. Juni 1876 fertiggestellt, die offizielle Inbetriebnahme erfolgte dann am 15. November 1876. Die Zuständigkeit für die Strecke wurde nach der Auflösung der Länderbahnen von der Reichsbahndirektion Oldenburg übernommen.
Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915 Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden. […]
Die G.O.E. begann 1873 mit den Bauarbeiten der Südbahn nach Osnabrück. Der erste Teil bis Quakenbrück wurde 1875 eröffnet, der […]
Höltinghausen
Höltinghausen hatte wie viele Bahnhöfe der Strecke ein verhältnismäßig großes Bahnhofsgebäude.
Cloppenburg
Cloppenburg war Bahnknoten, hier waren nicht nur die Staatsbahnstrecken Cloppenburg – Ocholt und Oldenburg – Osnabrück der G.O.E., sondern auch die Cloppenburger Kleinbahn (750mm) und die normalspurige Kleinbahn Vechta – Cloppenburg angeschlossen.
Nutteln
Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor. Wenn Sie helfen können, senden Sie mir gerne eine Nachricht über das
Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt.
Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.
Essen
In Essen zweigte die Strecke nach Lewinghausen mit dortigem Anschluß nach Haselünne ab.
Die Ansicht stammt von 1907.
Brokstreek
die kleine Station Brokstreek im Süden des Großherzogtums.
Quakenbrück
Oben das erste Gebäude von Bahnhof Quakenbrück, das später durch das unten zu sehende prachtwolle Gebäude ersetzt wurde.
Quakenbrück war Grenzstation zwischen Oldenburg und Preußen, die Strecke nach Osnabrück wurde aber von Oldenburg gebaut und betrieben.
Badbergen
Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.
Ansicht vom Bahnhof Alfhausen aus den 1960er Jahren.
Hesepe
Auf Bahnhof Hesepe mündete die „Schusterbahn“ von Delmenhorst ausgehend in die Südbahn Oldenburg – Osnabrück.
Bramsche
Blick auf den Bahnhof mit einer old. G1 hinter der Drehscheibe, gelaufen 1909. Die G1 ist wahrscheinlich eine der von Hohenzollern gebauten (Fabrikschild am Führerhaus zu erahnen), weder Name noch Nummer sind zu entziffern.
Am rechten Bildrand erkennbar ist der Neubau eines Stellwerkes, am Eingang zum Bahnhof sind zwei schöne Läutewerke hinzugekommen. Diese sind offenbar Siemens-Halske Spindelläutewerke.
Noch stehen die Bäume auf dem Bahnsteig.
Der Bahnhof Eversburg war Endpunkt der oldenburgischen Südbahn auf eigenem Gleis, für den Rest bis zum eigentlichen Endpunkt wurden die Gleise der K.P.E.V. mit genutzt.
Osnabrück-Hasetor
Bahnhof Hasetor in Osnabrück wurde später umbenannt in Bahnhof Osnabrück-Altstadt.
Osnabrück Hauptbahnhof
Bahnhof Osnabrück der Preußischen Staatsbahn. Nicht hier, sondern am Güterbahnhof endete die oldenburgische Südbahn.
Osnabrück Güterbahnhof
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