Die hier gezeigte Ansichtskarte vom Bahnhof Barßel (mittlerweile hat sich die Schreibweise geändert) ist 1942 verschickt worden, allerdings sind auch schon mindestens 10 Jahre früher Karten mit diesem Bild gelaufen. Im Gebäude ist auch das Bahnhofshotel untergebracht.
In Barssel war im Bahnhofsgebäude auch das Bahnhofshotel untergebracht. Neben den notwendigen Anlagen für den Güter- und Personenverkehr gab es in Barssel auch Anlagen an der Soeste für den Umschlag zwischen Bahn und Schiff.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Neben dem Hafen ist auch der Bahnhofsbereich von Barssel auf dieser 1901 gelaufenen Karte sehr schön zu sehen.
1909 ist diese Ansichtskarte gelaufen. Sie zeigt neben dem Bahnhof auch das Kaiserliche Postamt und die Bahnhofstraße vom Bahnhof aus gesehen.
1934 gelaufene Ansichtskarte mit dem Bahnhof von der Straßenseite. Die Ansichtskarte selbst scheint älter zu sein, da noch die alte Schreibweise von Barssel verwendet wird.
Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.
Bereits auf preußischem Gebiet liegt Badbergen. Der Bahnhof ist etwas außerhalb des Ortes gelegen und diente wie die meisten der Bahnhöfe dieser Strecke in erster Linie dem Güterverkehr, hauptsächlich waren es landwirtschaftliche Erzeugnisse.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Diese Ansichtskarte dürfte um 1900 herum entstanden sein, neben dem Bahnhof wird auch die nicht dem Eisenbahnverkehr dienende Brücke über die Hase gezeigt.
Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915.
Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.
Vor den Toren Oldenburgs lockte der kleine Ort Bloh mit mehreren Ausflugslokalen. Der hier befindliche Bahnhof wurde daher hauptsächlich im Personenverkehr genutzt. Auf Initiative und Kosten des Gastwirts Brunken wurde später eine hölzerne Fußgängerüberführung gebaut, die vom Bahnhof direkt zu seinem auf der anderen Seite der Gleise liegenden Lokal führte. Erst in den 1930er Jahren wurde diese wieder entfernt.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Diese alte Lithografie von Bloh zeigt den Bahnhof und das Ausflugslokal Brunken auf der anderen Seite der Gleise.
Diese Ansicht des Bahnhofes Bloh ist noch vor dem Bau der hölzernen Fußgängerbrücke zu den Ausflugslokalen entstanden.
Der Bahnhof Augustfehn etwa um 1910. Für das Foto wurde ein Personenzug in Pose gebracht, wahrscheinlich bespannt mit einer der ab 1896 beschafften 2B Lokomotiven.
Augustfehn war im Großherzogtum Oldenburg ein wichtiger Industriestandort. Dort waren eine Eisen- und Stahlhütte ansässig, die umliegenden Moore boten ebenfalls viel Potenzial für den Versand von Torf. Die G.O.E. hatte hier in den Anfangsjahren den Bau von acht großen Torfschuppen geplant, es wurden aber wahrscheinlich nicht alle gebaut. Hintergrund war, dass in den ersten Jahren der G.O.E. die Lokomotiven noch mit Torf befeuert wurden.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Um 1912 war Augustfehn noch ein wichtiger Industriestandort im Großherzogtum. Die Ansichtskarte zeigt neben dem Bahnhof das Eisen- und Stahlwerk.
Auch auf dieser Karte ist die bereits gezeigte Bahnhofsansicht um 1910 zu sehen.
Die 1928 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof in Richtung Leer.
Neben dem Bahnhof zeigt die 1959 gelaufene Ansichtskarte auch die Bahnhofsgaststätte sowie zwei Ortsansichten.
Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.
Die G.O.E. begann 1873 mit den Bauarbeiten der Südbahn nach Osnabrück. Der erste Teil bis Quakenbrück wurde 1875 eröffnet, der zweite Bauabschnitt, auf preußischem Gebiet gelegen, folgte dann 1876.
Das Empfangsgebäude ist ein typischer Bau aus den ersten Jahren der G.O.E., in dem sowohl die Schalter-, Warte- und weitere Diensträume als auch im oberen Teil Dienstwohnungen untergebracht waren.
Die ursprünglich auf dem Gelände befindliche Poststation wurde bald nach der Eröffnung der Bahnstrecke aufgegeben. Neben der Hauptstrecke von Oldenburg nach Osnabrück kam 1885 noch die Nebenbahn nach Falkenrott (und weiter nach Vechta) dazu. Während des Ersten Weltkrieges sorgte dann der Luftschiffhafen mit einem eigenen Bahnanschluss für weiteres Verkehrsaufkommen.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Ein Personenzug nach Oldenburg hat Halt in Ahlhorn. Das Bild ist um 1915 entstanden.
Diese Ansicht des Bahnhofsgebäudes stammt aus den 1950er Jahren und lässt noch gut die ursprüngliche Architektur erkennen, insbesondere die Konstruktion des Vordaches ist noch erhalten.
Auch in den 1970ern Jahren hat sich nicht mehr viel verändert.
Auf dem unteren Bild der 1927 gelaufenen Ansichtskarte ist der Bahnübergang der Straße nach Cloppenburg direkt am Bahnhof zu sehen.
Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.
Hinter Bramsche liegt die zu G.O.E. Zeiten noch eigenständige Gemeinde Achmer. Auch hier wurde ein Bahnhof vorgesehen, der zunächst nur ein geringes Verkehrsaufkommen aufwies. Erst mir dem Bau des Mittellandkananales änderte sich dies.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Diese Ansichtskarte von 1902 zeigt den Bahnhof Achmer von der Gleisseite sowie das neben dem Bahnhof gelegene Restaurant Winkelmann.
Das obere Bild auf der 1915 gelaufenen Ansichtskarte zeigt angeschnitten noch den Bahnhof. Unten die noch im Bau befindliche Brücke über den Ems-Weser-Kanal, heute bekannt als Mittellandkanal.
Die 1911 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof Berne von der Gleisseite.
Der Ort erhielt 1873 Anschluß an die eingleisige Hauptbahn von Hude nach Blexen. Berne war ein typischer oldenburgischer Unterwegsbahnhof und besaß ein Kreuzungsgleis.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Die 1901 gelaufene Karte gewährt einen schönen Blick auf den Bahnhof und sein Umfeld.
Bereits 1901 ist die folgende Karte gelaufen, auch hier der Bahnhof von der Gleisseite.
Die Bahnhofssicht aus der obigen Karte noch einmal vergrößert.
Ansicht des Bahnhofsvorplatzes in Berne von 1909.
Die oldenburgische G 4.2 Nr. 121 „LE MANS“ hat mit ihrem Zug den Bahnhof gerade in Richtung Nordenham verlassen. Die Lokomotive wurde 1897 unter der Fabriknummer 3033 bei Hanomag gebaut und ging 1919 als Reparationsleistung an Belgien. Die Karte ist 1909 gelaufen.
An der Bahnlinie von Hude nach Nordenham und Blexen liegt der Bahnhof Berne. Die Karte dürfte in den 1930er/1940er Jahren entstanden sein.
Dieses Luftbild aus den 1960er Jahren zeigt das Bahnhofsareal und den Ort Berne.
Rot markiert die Bahnlinie von Jever nach Carolinensiel
Die Strecke zweigte am Nordwestende des Bahnhofes von Jever von der Ostfriesischen Küstenbahn ab und verlief weitgehend gradlinig und direkt neben der Landstraße nach Norden. Der wichtigste Zwischenbahnhof war in Carolinensiel. Von dort führte sie bis in das Vordeichsgelände am Hafen Harle.
Der Bau der Bahn war vom Großherzogtum Oldenburg initiiert und unterstützt worden, um den Badebetrieb auf der einzigen oldenburgischen Nordseeinsel Wangerooge zu fördern. Gebaut und finanziert wurde sie von der „Jever-Carolinensieler Eisenbahngesellschaft“, einer Aktiengesellschaft unter Führung des Bankhauses Erlinger&Söhne in Frankfurt (Main). Am 1. September 1888 wurde der Abschnitt Jever–Carolinensiel eröffnet, die Bahn endete jedoch nicht im damals preußischem Carolinensiel, sondern an der Friedrichsschleuse auf Oldenburger Gebiet. Der Anschluss zum Anleger Harle erfolgte am 1. Juli 1890. Der Betrieb wurde von Anfang an von den Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen (GOE) übernommen. Diese kauft 1897 auch die verlustbringende Strecke auf. Gleichzeitig übernahm sie ein Seebäderschiff und errichtete die Inselbahn Wangerooge.
Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915 Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden. […]
Stationen der Strecke
Station
km
Anschluss
Jever
0
Sande – Jever Vereinigung (Landesgrenze)
Wiefels
3,98
Bussenhausen
6,22
Tettens
8,44
Hohenkirchen
11,10
Schillig (Kleinbahn)
Garms
14,10
Carolinensiel
17,95
Harle
19,90
Bilder von Stationen der Strecke
Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.
Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.
Jever
Bahnhof Jever mit einer T 3 um 1900. Hier zweigt die Tidebahn nach Carolinensiel und zum Anleger Harle ab.
Diese alte Ansicht zeigt links den Bahnhof von Tettens, wie er ungefähr hätte aussehen können.
Die Lok rechts im Bild ist ein reines Phantasieprodukt.
Hohenkirchen
Der Bahnhof Hohenkirchen auf einer 1908 gelaufenen Ansichtskarte.
Garms
Der Bahnhof Garms auf einer alten Ansichtskarte.
Carolinensiel
Der alte Bahnhof von Carolinensiel.
Im Zuge der Verlängerung des Gleises zum Anleger hinter dem Deich wurde in Carolinensiel auch ein neuer Bahnhof gebaut.
Der Kreis Vechta wurde zunächst von der Oldenburgischen Staatsbahn erschlossen. Von Ahlhorn an der Hauptbahn Oldenburg–Osnabrück führte ab 1885 eine Zweigbahn nach Vechta, die 1888 bis Lohne verlängert wurde. Der Weiterbau bis Neuenkirchen 1899 und Hesepe 1900 fand erst statt, nachdem 1898 die direkte Linie von Delmenhorst nach Vechta eröffnet worden war.
Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915 Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden. […]
Stationen der Strecke
Station
km
Anschluss
Ahlhorn
0
Oldenburg – Osnabrück
Schneiderkrug
10,10
Langförden
13,50
Calveslage
15,90
Falkenrott
19,46
Delmenhorst – Hesepe
Bilder von Stationen der Strecke
Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.
Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.
Ahlhorn
Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.
Schneiderkrug
Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor. Wenn Sie helfen können, senden Sie mir gerne eine Nachricht über das
Rot markiert die Bahnlinie von Ihrhove nach Neuschanz
Schon frühzeitig wünschten die Oldenburger eine Anbindung an die Niederländischen Bahnen. Die Strecke nach Leer wurde daher von Anfang an weiter bis Neuschanz projektiert und nutzte dafür einen Teil der preußischen Westbahn mit.
Der niederländische Abschnitt von Groningen bis Bad Nieuweschans wurde von 1863 bis zum 1. November 1868 von den Niederländischen Staatsbahnen eröffnet. Der deutsche Abschnitt, den die Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen erbauten, folgte am 26. November 1876.
Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oldenburgischen Eisenbahnen, 1915 Im Jahresbericht der oldenburgischen Eisenbahnen von 1915 befanden sich noch einmal alle Streckenbeschreibungen. Hier ist eine Abschrift dieser Beschreibung zu finden. […]
Stationen der Strecke
Station
km
Anschluss
Ihrhove
0
Rheine – Emden (KPEV)
Hilkenborg
5,70
Weener
7,98
Möhlenwarf
11,21
Bunde
13,26
Neuschanz
18,34
Groningen (NL)
Bilder von Stationen der Strecke
Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.
Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.
Ihrhove
Der Bahnhof Ihrhove wurde von der K.P.E.V. und der G.O.E. gemeinsam genutzt – jede Verwaltung hatte ihre eigene Seite.
Hilkenborg
Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor. Wenn Sie helfen können, senden Sie mir gerne eine Nachricht über das