Bahnstrecke Borgstede - Bramloge

1893: Borgstede – Bramloge

Die erste Strecke der Vareler Nebenbahnen

Rot markiert die Nebenbahn Borgstede – Bramloge
Rot markiert die Nebenbahn Borgstede – Bramloge

Die Stadt Varel war bereits im Jahr 1867 durch die Hauptstrecke Wilhelmshaven (damals: Heppens) – Oldenburg an das Eisenbahnnetz der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) angebunden worden.

In den Folgejahren wurden die Stimmen lauter, die auch eine Anbindung der westlich Varels gelegenen Friesischen Wehde forderten. Grund hierfür waren unter anderem die Textil- und Klinkerindustrie sowie die Landwirte, deren Erzeugnisse über etliche Kilometer mühsam mit Fuhrwerken zum nächsten Bahnhof gebracht werden mussten. Zwar hatte Bockhorn damals in Ellenserdamm bereits einen Bahnhof an der Hauptstrecke nach Wilhelmshaven, jedoch lag dieser Bahnhof fünf Kilometer vom Ort entfernt und war somit recht unattraktiv.

Auch benötigten die schnell wachsenden Dörfer Zetel, Bockhorn und Neuenburg eine Verbindung in den von Preußen 1854 gegründeten Marinestützpunkt Wilhelmshaven. Anfang der 1890er Jahre begannen schließlich die Bauarbeiten, und 1896 war mit dem Anschluss Neuenburgs das Netz der Vareler Nebenbahnen vollständig.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
BorgstedeVarel – Neuenburg
Mühlenteich1,55 
Buttersheide2,85
Bramloge3,63

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Borgstede

Der Bahnhof Borgstede auf einer sehr alten Ansichtskarte.
Der Bahnhof Borgstede auf einer sehr alten Ansichtskarte.

Mühlenteich

Am Mühlenteich wurde ein eigener Haltepunkt für den Ausflugsverkehr eingerichtet.
Am Mühlenteich wurde ein eigener Haltepunkt für den Ausflugsverkehr eingerichtet.

Buttersheide

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Bramloge

Der kleine Endbahnhof in Bramloge gegen Ende der G.O.E.-Zeit.
Der kleine Endbahnhof in Bramloge gegen Ende der G.O.E.-Zeit.

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Bahnstrecke Ellenserdamm - Ocholt

1893/1905: Ellenserdamm – Ocholt

Verbindung der Wilhelmshavener und der Leeraner Bahn

Rot markiert die Nebenbahnstrecke Ellenserdamm - Ocholt
Rot markiert die Nebenbahnstrecke Ellenserdamm – Ocholt

Am 1. September 1876 eröffnete die Ocholt-Westersteder Eisenbahngesellschaft die schmalspurige Strecke von Ocholt nach Westerstede. Der Bahnbau war auf Initiative der Gemeinde Westerstede erfolgt, die auch der Gesellschafter der Bahngesellschaft war.

Das Vorhandensein umfangreicher Tonvorkommen förderte die Anlage von Bahnstrecken im Raum Varel. Als Vareler Nebenbahnen wurden dort verschiedene Strecken durch die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (GOE) angelegt. So entstand auch die Bahnstrecke von Ellenserdamm an der Bahnstrecke Wilhelmshaven–Oldenburg nach Bockhorn, die am 1. Januar 1893 eröffnet und am 1. November des gleichen Jahres nach Grabstede verlängert wurde.

Durch den Ausbau Wilhelmshavens zum Marinestützpunkt wurde auch der Bedarf an Zufuhrstrecken größer und so gab es Planungen, die noch bestehende Lücke zwischen Westerstede und Grabstede zu schließen, um die direkte Führung von Zügen aus dem Ruhrgebiet möglich zu machen. Voraussetzung war, die Strecke Ocholt–Westerstede zu verstaatlichen und umzuspuren. Am 27. März 1903 wurde im Oldenburger Landtag ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, am 16. Oktober 1904 verkehrte der letzte Zug auf der Schmalspurbahn. Bereits 14 Tage später verkehrte der erste Normalspurzug auf der umgespurten Strecke zwischen Ocholt und Westerstede. Dabei wurde die bestehende Trasse benutzt, nur die Einfahrt nach Ocholt wurde etwas weiter ostwärts angelegt und der Bahnhof Westerstede wurde an neuer Stelle als Durchgangsbahnhof gebaut. Anschließend wurde die Strecke bis Grabstede verlängert und am 1. Oktober 1905 eröffnet. Seitdem war auch durchgehender Zugverkehr möglich.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Ellenserdamm Oldenburg – Wilhelmshaven
Ellenserdammersiel
Steinhausen 2,60
Bockhorn5,42Varel – Neuenburg
Grabstede8,30
Moorwinkelsdamm13,61
Eggeloge16,34
Linswege19,45
Westerstede 22,57 
Südholt26,80
Ocholt29,89Oldenburg – Leer

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Ellenserdamm

Der Bahnhof Ellenserdamm mit einfahrendem Personenzug um 1900. Von Ellenserdamm zweigten später sie Strecken nach Ocholt und die kurze Stichstrecke nach Ellenserdammersiel ab.
Der Bahnhof Ellenserdamm mit einfahrendem Personenzug um 1900. Von Ellenserdamm zweigten später sie Strecken nach Ocholt und die kurze Stichstrecke nach Ellenserdammersiel ab.

Steinhausen

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Bockhorn

Bockhorn war Knotenpunkt mehrerer Strecken der Vareler Nebenbahnen.
Bockhorn war Knotenpunkt mehrerer Strecken der Vareler Nebenbahnen.

Grabstede

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Moorwinkelsdamm

Rüdiger Buhl stellte diese Ansicht vom Bahnhof Moorwinkelsdamm mit einer unbekannten  kleinen Tenderlokomotive zur Verfügung.
Rüdiger Buhl stellte diese Ansicht vom Bahnhof Moorwinkelsdamm mit einer unbekannten kleinen Tenderlokomotive zur Verfügung.

Eggeloge

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Linswege

Der Bahnhof Linswege auf einer schönen Ansicht um 1910.
Der Bahnhof Linswege auf einer schönen Ansicht um 1910.

Westerstede

Bahnhof Westerstede 1911 mit einer Omnibus-Tenderlokomotive
Bahnhof Westerstede 1911 mit einer Omnibus-Tenderlokomotive

Südholt

Ocholt

Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum. Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.
Das neue Empfangsgebäude von Ocholt um 1915 herum. Ocholt war ursprünglich Ausgangspunkt der schmalspurigen Ocholt-Westersteder Eisenbahn, diese wurde 1904 aufgelöst, umgespurt und in Folge bis Ellenserdamm verlängert. In die andere Richtung kam die Linie über Friesoythe nach Cloppenburg an der Südbahn hinzu.

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Bahnstrecke Varel - Neuenburg

1893/1896: Varel – Neuenburg

Ausbau der Vareler Nebenbahnen

Rot markiert die Nebenbahn Varel - Neuenburg
Rot markiert die Nebenbahn Varel – Neuenburg

Die Stadt Varel war bereits im Jahr 1867 durch die Hauptstrecke Wilhelmshaven (damals: Heppens) – Oldenburg an das Eisenbahnnetz der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) angebunden worden.

In den Folgejahren wurden die Stimmen lauter, die auch eine Anbindung der westlich Varels gelegenen Friesischen Wehde forderten. Grund hierfür waren unter anderem die Textil- und Klinkerindustrie sowie die Landwirte, deren Erzeugnisse über etliche Kilometer mühsam mit Fuhrwerken zum nächsten Bahnhof gebracht werden mussten. Zwar hatte Bockhorn damals in Ellenserdamm bereits einen Bahnhof an der Hauptstrecke nach Wilhelmshaven, jedoch lag dieser Bahnhof fünf Kilometer vom Ort entfernt und war somit recht unattraktiv.

Auch benötigten die schnell wachsenden Dörfer Zetel, Bockhorn und Neuenburg eine Verbindung in den von Preußen 1854 gegründeten Marinestützpunkt Wilhelmshaven. Anfang der 1890er Jahre begannen schließlich die Bauarbeiten, und 1896 war mit dem Anschluss Neuenburgs das Netz der Vareler Nebenbahnen vollständig.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Varel Oldenburg – Wilhelmshaven
Varelerhafen
Rodenkirchen
Langendamm 2,05 
Borgstede 4,00 Bramloge
Rahling6,40
Kranenkamp8,20
Bockhorn11,00Ellenserdamm – Ocholt
Zetel 14,63 
Schweinebrück 16,95 
Neuenburg19,00

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Varel

Der Bahnhof Varel von der Gleisseite um 1905. Varel war Bahnknotenpunkt, hier gingen mehrere Strecken der Vareler Nebenbahnen (nach Neuenburg und Varelerhafen) und die Strecke nach Rodenkirchen ab.
Der Bahnhof Varel von der Gleisseite um 1905. Varel war Bahnknotenpunkt, hier gingen mehrere Strecken der Vareler Nebenbahnen (nach Neuenburg und Varelerhafen) und die Strecke nach Rodenkirchen ab.

Langendamm

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Borgstede

Der Bahnhof Borgstede auf einer sehr alten Ansichtskarte.
Der Bahnhof Borgstede auf einer sehr alten Ansichtskarte.

Rahling

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Kranenkamp

Der Haltepunkt Kranenkamp hatte ein auffälliges Gebäude. Das Bild stellte Rüdiger Buhl zur Verfügung.
Der Haltepunkt Kranenkamp hatte ein auffälliges Gebäude. Das Bild stellte Rüdiger Buhl zur Verfügung.

Bockhorn

Bockhorn war Knotenpunkt mehrerer Strecken der Vareler Nebenbahnen.
Bockhorn war Knotenpunkt mehrerer Strecken der Vareler Nebenbahnen.

Zetel

Der Bahnhof Zetel von der Gleisseite noch zu G.O.E.-Zeiten.
Der Bahnhof Zetel von der Gleisseite noch zu G.O.E.-Zeiten.

Schweinebrück

Schweinebrück hatte nur ein kleines Bahnhofsgebäude.
Schweinebrück hatte nur ein kleines Bahnhofsgebäude.

Neuenburg

Der Bahnhof in Neuenburg unterscheidet sich deutlich von den anderen in der Gegend.
Der Bahnhof in Neuenburg unterscheidet sich deutlich von den anderen in der Gegend.

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Bahnstrecke Essen - Lewinghausen

1888/1907: Essen – Lewinghausen

Anschluss an die Meppen-Haselünner Eisenbahn

Rot markiert die Bahnlinie von Essen nach Lewinghausen
Rot markiert die Bahnlinie von Essen nach Lewinghausen

Der Landkreis Cloppenburg wird seit 1875 von der Strecke Oldenburg – Osnabrück der Oldenburgischen Staatsbahn durchzogen. Von ihr zweigte 1888 in Essen die Nebenbahn nach Löningen ab, die von dieser Gemeinde finanziert worden war; erst 1907 führte sie die Staatsbahn weiter bis zur Landesgrenze bei Lewinghausen, wo sie an die Meppen-Haselünner Eisenbahn anschloss.


Streckenbeschreibung 1915


Stationen der Strecke

StationkmAnschluss
Essen Oldenburg – Osnabrück
Bunnen 7,00 
Löningen 13,63 
Helmighausen 18,73
Lewinghausen 21,22 Meppen (Klb.)

Bilder von Stationen der Strecke

Im Folgenden werden einige, im Wesentlichen historische, Ansichten von Bahnhöfen und sonstigen Bauten an der Bahnlinie gezeigt.

Da in meiner Sammlung nach wie vor Lücken bestehen, kann nicht jeder Bahnhof gezeigt werden.


Essen

In Essen zweigte die Strecke nach Lewinghausen mit dortigem Anschluß nach Haselünne ab. Die Ansicht stammt von 1907.
In Essen zweigte die Strecke nach Lewinghausen mit dortigem Anschluß nach Haselünne ab. Die Ansicht stammt von 1907.

Bunnen

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Löningen

Der Bahnhof Löningen an der Strecke nach Lewinghausen, wo diese an die Meppen-Haselünner Eisenbahn anschloss.
Der Bahnhof Löningen an der Strecke nach Lewinghausen, wo diese an die Meppen-Haselünner Eisenbahn anschloss.

Helmighausen

Leider liegt mir noch keine historische Ansicht von dieser Station vor.
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Lewinghausen

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Die hier gezeigte Ansichtskarte vom Bahnhof Barßel (mittlerweile hat sich die Schreibweise geändert) ist 1942 verschickt worden, allerdings sind auch schon mindestens 10 Jahre früher Karten mit diesem Bild gelaufen. Im Gebäude ist auch das Bahnhofshotel untergebracht.

Barßel

Die hier gezeigte Ansichtskarte vom Bahnhof Barßel (mittlerweile hat sich die Schreibweise geändert) ist 1942 verschickt worden, allerdings sind auch schon mindestens 10 Jahre früher Karten mit diesem Bild gelaufen. Im Gebäude ist auch das Bahnhofshotel untergebracht.
Die hier gezeigte Ansichtskarte vom Bahnhof Barßel (mittlerweile hat sich die Schreibweise geändert) ist 1942 verschickt worden, allerdings sind auch schon mindestens 10 Jahre früher Karten mit diesem Bild gelaufen. Im Gebäude ist auch das Bahnhofshotel untergebracht.

In Barssel war im Bahnhofsgebäude auch das Bahnhofshotel untergebracht. Neben den notwendigen Anlagen für den Güter- und Personenverkehr gab es in Barssel auch Anlagen an der Soeste für den Umschlag zwischen Bahn und Schiff.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Neben dem Hafen ist auch der Bahnhofsbereich von Barssel auf dieser 1901 gelaufenen Karte sehr schön zu sehen.
Neben dem Hafen ist auch der Bahnhofsbereich von Barssel auf dieser 1901 gelaufenen Karte sehr schön zu sehen.
1909 ist diese Ansichtskarte gelaufen. Sie zeigt neben dem Bahnhof auch das Kaiserliche Postamt und die Bahnhofstraße vom Bahnhof aus gesehen.
1909 ist diese Ansichtskarte gelaufen. Sie zeigt neben dem Bahnhof auch das Kaiserliche Postamt und die Bahnhofstraße vom Bahnhof aus gesehen.
1934 gelaufene Ansichtskarte mit dem Bahnhof von der Straßenseite. Die Ansichtskarte selbst scheint älter zu sein, da noch die alte Schreibweise von Barssel verwendet wird.
1934 gelaufene Ansichtskarte mit dem Bahnhof von der Straßenseite. Die Ansichtskarte selbst scheint älter zu sein, da noch die alte Schreibweise von Barssel verwendet wird.

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Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.

Badbergen

Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.
Der Bahnhof Badbergen zeigt sich auf dieser Ansicht von 1942 weitgehend unverändert seit seinem Bau Mitte der 1870er Jahre.

Bereits auf preußischem Gebiet liegt Badbergen. Der Bahnhof ist etwas außerhalb des Ortes gelegen und diente wie die meisten der Bahnhöfe dieser Strecke in erster Linie dem Güterverkehr, hauptsächlich waren es landwirtschaftliche Erzeugnisse.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Diese Ansichtskarte dürfte um 1900 herum entstanden sein, neben dem Bahnhof wird auch die nicht dem Eisenbahnverkehr dienende Brücke über die Hase gezeigt.
Diese Ansichtskarte dürfte um 1900 herum entstanden sein, neben dem Bahnhof wird auch die nicht dem Eisenbahnverkehr dienende Brücke über die Hase gezeigt.

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Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915. Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.

Bloh

Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915. Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.
Bahnhof Bloh mit der hölzernen Überführung über die Gleise um 1915. Vor den Toren der Stadt wurde Bloh auch viel von Ausflüglern genutzt, die die Restauration G. Brunken und die Wälder im Umkreis zum Ziel hatten.

Vor den Toren Oldenburgs lockte der kleine Ort Bloh mit mehreren Ausflugslokalen. Der hier befindliche Bahnhof wurde daher hauptsächlich im Personenverkehr genutzt. Auf Initiative und Kosten des Gastwirts Brunken wurde später eine hölzerne Fußgängerüberführung gebaut, die vom Bahnhof direkt zu seinem auf der anderen Seite der Gleise liegenden Lokal führte. Erst in den 1930er Jahren wurde diese wieder entfernt.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Diese alte Lithografie von Bloh zeigt den Bahnhof und das Ausflugslokal Brunken auf der anderen Seite der Gleise.
Diese alte Lithografie von Bloh zeigt den Bahnhof und das Ausflugslokal Brunken auf der anderen Seite der Gleise.
Diese Ansicht des Bahnhofes Bloh ist noch vor dem Bau der hölzernen Fußgängerbrücke zu den Ausflugslokalen entstanden.
Diese Ansicht des Bahnhofes Bloh ist noch vor dem Bau der hölzernen Fußgängerbrücke zu den Ausflugslokalen entstanden.

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Der Bahnhof Augustfehn etwa um 1910. Für das Foto wurde ein Personenzug in Pose gebracht, wahrscheinlich bespannt mit einer der ab 1896 beschafften 2B Lokomotiven.

Augustfehn

Der Bahnhof Augustfehn etwa um 1910. Für das Foto wurde ein Personenzug in Pose gebracht, wahrscheinlich bespannt mit einer der ab 1896 beschafften 2B Lokomotiven.
Der Bahnhof Augustfehn etwa um 1910. Für das Foto wurde ein Personenzug in Pose gebracht, wahrscheinlich bespannt mit einer der ab 1896 beschafften 2B Lokomotiven.

Augustfehn war im Großherzogtum Oldenburg ein wichtiger Industriestandort. Dort waren eine Eisen- und Stahlhütte ansässig, die umliegenden Moore boten ebenfalls viel Potenzial für den Versand von Torf. Die G.O.E. hatte hier in den Anfangsjahren den Bau von acht großen Torfschuppen geplant, es wurden aber wahrscheinlich nicht alle gebaut. Hintergrund war, dass in den ersten Jahren der G.O.E. die Lokomotiven noch mit Torf befeuert wurden.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Um 1912 war Augustfehn noch ein wichtiger Industriestandort im Großherzogtum. Die Ansichtskarte zeigt neben dem Bahnhof das Eisen- und Stahlwerk.
Um 1912 war Augustfehn noch ein wichtiger Industriestandort im Großherzogtum. Die Ansichtskarte zeigt neben dem Bahnhof das Eisen- und Stahlwerk.
Auch auf dieser Karte ist die bereits gezeigte Bahnhofsansicht um 1910 zu sehen.
Auch auf dieser Karte ist die bereits gezeigte Bahnhofsansicht um 1910 zu sehen.
Die 1928 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof in Richtung Leer.
Die 1928 gelaufene Ansichtskarte zeigt den Bahnhof in Richtung Leer.
Neben dem Bahnhof zeigt die 1959 gelaufene Ansichtskarte auch die Bahnhofsgaststätte sowie zwei Ortsansichten.
Neben dem Bahnhof zeigt die 1959 gelaufene Ansichtskarte auch die Bahnhofsgaststätte sowie zwei Ortsansichten.

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Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.

Ahlhorn

Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.
Diese Ansicht auf der 1914 gelaufenen Ansichtskarte gibt schöne Einblicke in den offenen Wartebereich auf der Terasse.

Die G.O.E. begann 1873 mit den Bauarbeiten der Südbahn nach Osnabrück. Der erste Teil bis Quakenbrück wurde 1875 eröffnet, der zweite Bauabschnitt, auf preußischem Gebiet gelegen, folgte dann 1876.

Das Empfangsgebäude ist ein typischer Bau aus den ersten Jahren der G.O.E., in dem sowohl die Schalter-, Warte- und weitere Diensträume als auch im oberen Teil Dienstwohnungen untergebracht waren.

Die ursprünglich auf dem Gelände befindliche Poststation wurde bald nach der Eröffnung der Bahnstrecke aufgegeben. Neben der Hauptstrecke von Oldenburg nach Osnabrück kam 1885 noch die Nebenbahn nach Falkenrott (und weiter nach Vechta) dazu. Während des Ersten Weltkrieges sorgte dann der Luftschiffhafen mit einem eigenen Bahnanschluss für weiteres Verkehrsaufkommen.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Ein Personenzug nach Oldenburg hat Halt in Ahlhorn. Das Bild ist um 1915 entstanden.
Ein Personenzug nach Oldenburg hat Halt in Ahlhorn. Das Bild ist um 1915 entstanden.
Diese Ansicht des Bahnhofsgebäudes stammt aus den 1950er Jahren und lässt noch gut die ursprüngliche Architektur erkennen, insbesondere die Konstruktion des Vordaches ist noch erhalten.
Diese Ansicht des Bahnhofsgebäudes stammt aus den 1950er Jahren und lässt noch gut die ursprüngliche Architektur erkennen, insbesondere die Konstruktion des Vordaches ist noch erhalten.
Auch in den 1970ern Jahren hat sich nicht mehr viel verändert.
Auch in den 1970ern Jahren hat sich nicht mehr viel verändert.
Auf dem unteren Bild der 1927 gelaufenen Ansichtskarte ist der Bahnübergang der Straße nach Cloppenburg direkt am Bahnhof zu sehen.
Auf dem unteren Bild der 1927 gelaufenen Ansichtskarte ist der Bahnübergang der Straße nach Cloppenburg direkt am Bahnhof zu sehen.

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Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.

Achmer

Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.
Der Ausschnitt aus einer Ansichtskarte von 1902 zeigt den kleinen Bahnhof von Achmer von der Gleisseite.

Hinter Bramsche liegt die zu G.O.E. Zeiten noch eigenständige Gemeinde Achmer. Auch hier wurde ein Bahnhof vorgesehen, der zunächst nur ein geringes Verkehrsaufkommen aufwies. Erst mir dem Bau des Mittellandkananales änderte sich dies.


Weitere Bilder des Bahnhofes

Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.

Diese Ansichtskarte von 1902 zeigt den Bahnhof Achmer von der Gleisseite sowie das neben dem Bahnhof gelegene Restaurant Winkelmann.
Diese Ansichtskarte von 1902 zeigt den Bahnhof Achmer von der Gleisseite sowie das neben dem Bahnhof gelegene Restaurant Winkelmann.
Das obere Bild auf der 1915 gelaufenen Ansichtskarte zeigt angeschnitten noch den Bahnhof. Unten die noch im Bau befindliche Brücke über den Ems-Weser-Kanal, heute bekannt als Mittellandkanal.
Das obere Bild auf der 1915 gelaufenen Ansichtskarte zeigt angeschnitten noch den Bahnhof. Unten die noch im Bau befindliche Brücke über den Ems-Weser-Kanal, heute bekannt als Mittellandkanal.

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