1871 wurde mit dem hier gezeigten Frachtbrief eine Kiste „Maschinen“ an die G.O.E. geliefert. Absender war die „Gandenberger’sche Maschinenfabrik Georg Göbel“ in Darmstadt. Diese Fabrik war in den Jahren vorher bekannt geworden insbesondere durch die Erfindung einer Maschine zum Druck von Fahrkarten. Es ist anzunehmen, dass genau solch ein Apparat das Frachtgut war.
Zur Maschinenfabrik siehe auch die Firmengeschichtedes bis zum Jahre 2000 existierenden Unternehmens.
Auch dieses Dokument ist ein Artikel aus dem Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens von 1869.
Baudirektor Buresch beschreibt, wie eine kostengünstige Drehscheibe mit recht einfachen Mitteln hergestellt werden kann. Die vorgestellte Drehscheibe wurde zum Anschluss einiger Industriebetriebe wie z.B. der Augustfehner Eisenhütte bereits erfolgreich eingesetzt.
Enthalten ist eine Kostenberechnung und eine Tafel mit verschiedenen Zeichnungen der Drehscheibe.
Blick auf das Empfangsgebäude und die Gleise des Bahnhofs Rastede auf einer 1899 gelaufenen Ansichtskarte.
Schon 1867 erhielt Rastede seinen Bahnanschluss. Einige Bedeutung erhielt er, da in Rastede auch das Schloss des Großherzogs war (und ist). In der Folgezeit wurde Rastede auch für den Ausflugsverkehr aus Oldenburg deutlich einfacher erreichbar. Später, mit der Eröffnung der Bahnstrecke von Oldenburg nach Brake, wurde mit entsprechenden Tickets von Oldenburg nach Loy, Wanderung nach Rastede und Rückfahrt nach Oldenburg geworben und diese von der G.O.E. zu vergünstigten Preisen angeboten.
Weitere Bilder des Bahnhofes
Im Folgenden werden einige weitere Ansichten des Bahnhofes gezeigt, im Wesentlichen sind es alte Ansichtskarten, aber auch – sofern vorhanden – Pläne und Fotos.
Blick auf das Empfangsgebäude und die Gleise des Bahnhofs Rastede auf einer 1899 gelaufenen Ansichtskarte.
Dieser Ausschnitt zeigt die Straßenseite des Bahnhofs.
Um 1910 herum ist diese Karte entstanden, neben dem Bahnhof ist auch die Kaiserliche Post zu sehen.
1922 ist diese Ansichtskarte gelaufen, wie so oft dürfte Aufnahme aber noch aus G.O.E.-Zeiten stammen.
Wahrscheinlich vom Anfang der 1930er Jahre zeigt diese Mehrbildkarte auch den Rasteder Bahnhof
Ausschnitt der Bahnhofs-Ansicht aus einer Mehrbildkarte, vermutlich aus den 1930er Jahren.
Diese Karte ist 1933 gelaufen, die Aufnahme selbst ist aber wohl Mitte der 1920er Jahre entstanden.
Noch einmal die bereits gezeigte Ansicht, diesmal in einer colorierten Version.
Bericht über einige Besonderheiten an den von Krauss entwickelten ersten Lokomotiven der G.O.E. im Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens von 1868.
Ein weiteres Dokument aus dem Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens von 1868.
Baudirektor Buresch beschreibt einige Besonderheiten der oldenburgischen Lokomotiven, die nach Entwürfen von Krauss von mehreren Lokomotivfabriken gebaut wurden. Enthalten sind zahlreiche Zeichnungen zu den beschriebenen Besonderheiten.
Die Beschreibung stammt aus dem Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens, vierter Band von 1868. Der gesamte Bericht bzw. der gesamte Jahrgang des Organs für die Fortschritte des Eisenbahnwesens kann bei der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt heruntergeladen werden: https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/Zb-722-1868
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1868 – Die neue Eisenbahnbrücke über die Weser in Bremen
Im Zuge der Eisenbahnstrecke Oldenburg – Bremen musste auch die Weser in Bremen überquert werden. Dafür wurde eine eiserne Brücke gebaut, über die in diesem Artikel aus der „Illustrierten Zeitung“ vom 29. Februar 1868 berichtet wurde.
Enthalten ist ebenfalls ein großformatiger Stich, der die Drehbrücke in geöffnetem Zustand sowie einige Schiffe auf der Weser zeigt.
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Eine Seite aus der „Illustrierten Zeitung“ Nr. 1287 vom 29.02.1868 S. 152
Bericht über die von Krauss entwickelten ersten Lokomotiven der G.O.E. im Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens von 1867.
Hier vorliegend ist ein Ausschnitt aus dem „Bericht über die auf der Pariser Ausstellung ausgestellten Lokomotiven“ von 1867. Speziell vorgestellt werden die für die G.O.E. gebauten zweiachsigen Lokomotiven nach System Krauss.
Die Beschreibung stammt aus dem Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens, vierter Band von 1867. Der gesamte Bericht bzw. der gesamte Jahrgang des Organs für die Fortschritte des Eisenbahnwesens kann bei der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt heruntergeladen werden: https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/Zb-722-1867
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Das hier vorliegende Eisenbahn- und Post-Cours-Buch von 1867 enthält die Fahrpläne der ersten Strecken Bremen – Oldenburg und Oldenburg-Heppens sowie anschliessende Postkutschen.
Das hier vorliegende Eisenbahn- und Post-Cours-Buch von 1867 enthält die Fahrpläne der ersten Strecken Bremen – Oldenburg und Oldenburg – Heppens sowie anschließende Postkutschen. Ein sehr interessantes Dokument aus dem ersten Jahr der G.O.E. auf 16 Seiten.
Die erste Seite des Vertrages, mit dem ein Stück Land bei Rastede für den Bahnbau abgetreten werden musste.
Zur Vorbereitung des Bahnbaues in Oldenburg wurden zwischen Oldenburg und Bremen und Oldenburg und Heppens (Wilhelmshaven) überall Grundstücke gekauft.
Hier liegt eine Abschrift des Kaufvertrages für eine Parzelle bei Rastede vor, der zwischen der preußischen Baukommission und der Witwe Bunjes geschlossen wurde. Datiert ist dieser Vertrag am 27. August 1865.