Eine der sehr seltenen Bilder des Bahnhofs. Die Ansichtskarte ist 1913 gelaufen und zeigt, dass das Gebäude doch reichlich klein ausgefallen war.

Oldenburg – provisorischer Bahnhof

Die Anlagen des alten Bahnhofs genügten nach der Jahrhundertwende nicht mehr den gestiegenen Anforderungen des Bahnbetriebes, weshalb ein umfangreicher Umbau der Anlagen in Oldenburg geplant wurde. Die seinerzeit nördlich des Bahnhofs befindlichen Rangiergleise für den Güterverkehr wurden als Erstes verlegt. Hierfür wurde in den Jahren 1907 bis 1911 der Verschiebebahnhof Krusenbusch vor den Toren der […]

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Der oldenburger Centralbahnhof auf einer 1907 gelaufenen Ansichtskarte

Oldenburg – Centralbahnhof

Als 1867 die Bahnlinien von Oldenburg nach Bremen und Wilhelmshaven in Betrieb gingen, war in Oldenburg noch kein „richtiger“ Bahnhof vorhanden. Solange der eigentliche Bahnhof geplant und gebaut wurde, war einer der beiden bereits fertiggestellten Güterschuppen entsprechend als provisorischer Bahnhof eingerichtet. Dabei handelte es sich um den nördlichen der beiden zwischen Bahnhofsplatz und Hunte gelegenen, […]

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Benzolelektrischer Triebwagen der G.O.E., beschafft 1910 (oder 1911) von der Firma Düsseldorfer Eisenbahnbedarf. Dies ist eines der wenigen Bilder des Triebwagens, vermutlich um 1913 aufgenommen.

1910: Benzolelektrischer Triebwagen

Beschreibung der Lokomotiven Bei der Oldenburgischen Staatsbahn bestand schon frühzeitig Interesse an dem Einsatz von Triebwagen. Aufmerksam unterzog man die bei anderen Bahnverwaltungen in Betrieb befindlichen Triebwagen eingehenden Prüfungen. Trotz der Prämisse der Sparsamkeit war man ja technischen Neuerungen gegenüber sehr aufgeschlossen. 1905 machte sich deshalb eine dreiköpfige Kommission, unter anderem Oberbaurat Ranafier, auf den […]

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Die P 8 Nr. 291, spätere 38 3391

1922: Personenzuglokomotive

Beschreibung der Lokomotiven Im Jahre 1922 sollten noch einige Lokomotiven der preußischen Gattung P 8 für den Personenzugdienst beschafft werden. Wie in Oldenburg üblich, wurden sie mit der Lentz-Ventilsteuerung bei der HANOMAG bestellt. Da die Lokomotiven aber dringend benötigt wurden, wurde die Lieferung an Oldenburg vorgezogen und fünf Maschinen aus einer für Preußen bestimmten Lieferung […]

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Die Lokomotive Nr. 286, gebaut 1921 bei HANOMAG unter der Fabriknummer 9756.

1921: Güterzug-Tenderlokomotive

Beschreibung der Lokomotiven Als ab 1911 die vierfach gekuppelte Tenderlokomotiven in Dienst gestellt wurden, waren diese noch als Naßdamplokomotiven ausgeführt. Auch die 1919 gebauten Maschinen arbeiteten noch nach diesem Prinzip. Dies ist an sich verwunderlich, hatte sich doch gerade bei Tenderlokomotiven mit ihren beschränkten Vorräten das Heißdampfprinzip als angebracht erwiesen. Trotzden dauerte es noch bis […]

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Die Lokomotive Nr. 281, gebaut 1921 bei HANOMAG unter der Fabriknummer 9751. Hier eine Ansichtskarte der Hanomag.

1921: Güterzuglokomotive

Beschreibung der Lokomotiven Nachdem bis zum Jahre 1920 der Oberbau der oldenburgischen Strecken verstärkt worden war, konnten nun auch stärkere Maschinen mit einer höheren Achsfahrmasse als 14 bis 15 t eingesetzt werden. Somit war man nicht mehr auf die besonders leichten Eigenentwicklungen angewiesen, sondern konnte Baureihen anderer Bahnverwaltungen fast unverändert übernehmen. 1921 wurden von der […]

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Die Lokomotive Nr. 266 "BERLIN", gebaut 1916 bei HANOMAG unter der Fabriknummer 8000

1917: Schnellzuglokomotive

Beschreibung der Lokomotiven Ein starkes Anwachsen des Verkehrs auf den Hauptstrecken nach 1914 machte die Beschaffung einer dreifach gekuppelten Schnellzuglokomotive erforderlich. Wegen der geringen Achsfahrmasse von 15-16 t konnte man nicht auf eine bewährte preußische Bauart zurückgreifen. Nach den Entwürfen Ranafiers wurde bei HANOMAG eine Schnellzuglokomotive mit der bei dieser Gattung eher seltenen Achsfolge 1 […]

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Die Lokomotive Nr. 232 "WANGERLAND" von 1912, hier mit der Reichsbahnnummer 55 6202.

1912: Güterzuglokomotive

Beschreibung der Lokomotiven Durch die ständig steigenden Zugmassen wurden immer häufiger Vorspannlokomotiven erforderlich. Da dies mit der Zeit unwirtschaftlich wurde, mußte die Oldenburgische Staatsbahn also eine neue, stärkere Güterzuglokomotive beschaffen. Es mußte eine völlig neue Maschine entworfen werden, da die preußische G 7.2, die schon seit 1893 gebaut wurde, veraltet war und die neuere G […]

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Die Lokomotive Nr. 221 "HERKULES", gebaut 1911 bei HANOMAG unter der Fabriknummer 6223

1911: Güterzug-Tenderlokomotive

Beschreibung der Lokomotiven 1911 wurde der Verschiebebahnhof Oldenburg in Betrieb genommen. Für den Dienst auf diesem und anderen Rangierbahnhöfen reichten die C-gekuppelten Maschinen nicht mehr aus. Das Fehlen einer leistungsfähigen Rangierlok wurde mit der Beschaffung einer vierfach gekuppelten Maschine ausgeglichen, die in allen wesentlichen Teilen der preußischen T 13 entsprach, obwohl diese eigentlich für den […]

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