
Der hier vorliegende Dienst-Fahrplan zeigt alle Züge auf den seinerzeit bestehenden Strecken der G.O.E. mit Ankunfts- und Abfahrtzeiten an. Auch die von der G.O.E. betriebene Ocholt – Westersteder Eisenbahn ist dabei. Interessant sind sicherlich die separat ausgewiesenen Viehzüge.
Auf der Ersten Seite ist die Erklärung zum Fahrplan abgedruckt:
Die im Kopf der Fahrpläne hinter der Zugnummer eingeklammerten Zahlen drücken die Geschwindigkeit der Züge in Kilometern und Stunde aus, die dahinter gesetzten Buchstaben P und G bedeuten dagegen, dass die Zuschläge zu den Fahrzeiten für die Verluste in Kurven, Steigungen und Gefälle, sowie für An- und Abfahren und Durchfahren einer Station, entweder dem Charakter eines Personenzuges (P), oder eines Güterzuges (G) entsprechen.
Außerdem weist ein kleines Detail auf die damalige Praxis hin, es gab im deutschen Reich noch keine noch keine „allgemeingültige“ Zeitzone. es galt im inneren Betrieb die Ortszeit. Die Differenz der oldenburger zur Berliner Zeit betrug -21 Minuten. Erst 1893 wurde eine einheitliche Zeit festgelegt. Mehr dazu ist bei Wikipedia nachzulesen: Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung – Wikipedia
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