Lokomotivzug der Hanomag auf dem Werksgelände, in der Mitte zwei oldenburgische Tenderlokomotiven.

April 2026: Lokzug der Hanomag 1914

Lokomotivzug der Hanomag auf dem Werksgelände, in der Mitte zwei oldenburgische Tenderlokomotiven.
Lokomotivzug der Hanomag auf dem Werksgelände, in der Mitte zwei oldenburgische Tenderlokomotiven.

Nur wenige Tage vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden die Lokomotiven auf diesem Bild eines Lokzugs von der Hanomag ausgeliefert. Zu sehen sind hinten zwei für die Rumänische Staatsbahn gebaute Güterzuglokomotiven, ganz vorne eine Werklok 15 der Hanomag, dahinter eine Lok für die Kleinbahn Ankum – Bersenbrück. Letztere kam dann ja auch mit der G.O.E. in Berührung, spätestens auf dem Bahnhof Bersenbrück, wo ja auch die G.O.E. Südbahn entlang lief.

In der Mitte dann die beiden oldenburgischen 1-B-1-n2, hierfür kommen die folgenden drei lokomotibven in Frage:

  1. Nr. 256 „HEPPENS“, Fabriknummer 7315
  2. Nr. 257 „BANT“, Fabriknummer 7316
  3. Nr. 258 „Neuende“, Fabriknummer 7317

Alle drei Lokomotiven wurden später noch bei der Reichsbahn umgenummert (71 413 bis 71415) und dann 1930 ausgemustert.

Um welche der Lokomotiven es sich bei den abgebildeten handelt, lässt sich leider nicht eindeutig ermitteln. Bei der vorderen handelt es sich wohl um die Nr. 257 „BANT), die hintere könnte (aufgrund des am Kessesl angebrachten Namensschildes) um die Nr. 256 „HEPPENS“ handeln, sicher bin ich mir da aber nicht und auch eine starke Vergrößerung bringt hier leider keine Aufklärung.

Die drei Lokomotiven haben zusammen 149.241 Mark gekostet, also knapp 50.000 Mark pro Stück. Nach heutiger Kaufkraft wären das etwa 400.000 Euro.


Weitere Bilder und Ergänzungen zum Lokzug

T 5.1 Nr. 218 "CLOPPENBURG" gebaut 1911 bei Hanomag.
T 5.1 Nr. 218 „CLOPPENBURG“ gebaut 1911 bei Hanomag.
Die ehemalige T 5.1 226 "RÜSTRINGEN" als Reichbahn 71 409 mit einigen Bediensteten am BW Oldenburg.
Die ehemalige T 5.1 226 „RÜSTRINGEN“ als Reichbahn 71 409 mit einigen Bediensteten am BW Oldenburg.

Zu der Lokomotiven 1B1-Tl gibt es noch weitere Informationen auf den folgenden Seiten bei mir:


Auch interessant

Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt. Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.

März 2026: Bahnhof Hemmelte, Ansichtskarte um 1910

Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt. Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.
Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt. Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.

Mit dem Bahnhof Hemmelte hat vor vielen Jahren alles angefangen.

Genauer gesagt, mit einer Ortschronik über Hemmelte. Mein Onkel fragte, ob ich etwas über den Bahnhof (dort war mein Opa Bahnarbeiter und mein Vater und seine Geschwister sind auf dem Bahnhnof aufgewachsen) recherchieren könnte.

Also fing ich an. Ich bin zuerst bei der damals noch in Oldenburg ansässigen Bezirksverwaltung vorstellig geworden. Dort wurde leider berichtet, dass der Großteil der Akten wenige Jahre vorher entsorgt wurde. Nur ein kleiner Teil sei im Staatsarchiv, in der Landesbibliothek und im Stadtmuseum zu finden. Und dann habe ich viele Stunden im Stadtmuseum verbracht und Daten aus alten Jahresberichten herausgesucht.

Dies war der Beginn meines Interesses und und meiner Sammlung. Daraus entstand dann in den Folgejahren auch diese Webseite.


Weitere Bilder und Ergänzungen

Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt. Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.
Bahnhof Hemmelte auf einer Ansicht um 1910 herum, die Bahnsteigsperre ist bereits eingeführt.Auf diesem Bahnhof war mein Großvater ab Mitte der 1920er Jahre angestellt.

Zu der Strecke Oldenburg – Osnabrück gibt es noch weitere Informationen auf der folgenden Seite bei mir:


Auch interessant