1879 – Sonderfahrplan zur Landes-Thierschau zu Oldenburg
Anlässlich der Landestierschau in Oldenburg wurden vom 15. bis 17. August 1879 Sonderzüge von Bersenbrück nach Quakenbrück und durchgehende Züge bis nach Oldenburg eingesetzt. Über diese gibt der hier gezeigte Fahrplan Auskunft.
Ausschnittvergrößerung der Lokomotive. Interessant ist, dass in Oldenburg Lokomotiven dieser Bauart (1 B) überhaupt nicht vorhanden waren. Dies ist wohl eine vorhandene Vorlage der Druckerei gewesen.
Zum 25-jährigen Regierungsjubiläum von Großherzog Nikolaus Friedrich Peter wurde die hier vorliegende Denkschrift verfasst. Die 340 Seiten umfassende Schrift beleuchtet unterschiedliche Aspegte aus der Vorgeschichte der Eisenbahn in Oldenburg, des Baues und der ersten gut 10 Jahre des Betriebes.
Ich selbst bin seit 25 Jahren im Besitz einer schlechten Kopie des Werkes, vor einigen Jahren gab es dann einen Druck des Buches.
In der Universitäts- und Landesbibliothek Münster gibt es dankenswerterweise einen sehr guten Scan des Dokumentes, auf den ich hier verweise.
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Mit diesem Frachtbrief wurden 1877 elf Kisten „Eisenbahnfahrbillets“, also Fahrkarten, nach Oldenburg versandt. Absender war ein Unternehmen in Mannheim, die Kisten wogen jeweis etwa 50 kg. Der Transport dauerte damals 5 Tage (aufgegeben in Mannheim am 17.02.1877, in Oldenburg entladen am 22.02.1877).
1874 – Wagenverzeichnis der GOE, das eigentliche Verzeichnis
Das hier vorliegende Verzeichnis gibt Auskunft über die etwa 1000 Güter- und Personenwagen der G.O.E. sowie die zwei Salonwagen des Großherzogs. Angegeben ist, welche Nummern gebremste Waggons sind sowie bei den Personenwagen, welche Art von Abteilen ggfs. vorhanden waren. Das Dokument ist eingelegt in ein Blatt, welches ein Anschreiben von Peter-Friedrich Ramsauer enthält, der seinerzeit Leiter der Oldenburgischen Eisenbahndirektion war, erst 1886 wurde er Direktor der G.O.E.
Ein sehr interessantes Dokument aus dem 5. Betriebsjahr der jungen G.O.E.
Hier vorliegend ist der Oldenburgische Landesschuldschein Nr. 20239 über 40 Thaler zur Finanzierung der Eisenbahn. Der Schuldschein hat eine Laufzeit von 60 Jahren, also bis 1930.
1871 wurde mit dem hier gezeigten Frachtbrief eine Kiste „Maschinen“ an die G.O.E. geliefert. Absender war die „Gandenberger’sche Maschinenfabrik Georg Göbel“ in Darmstadt. Diese Fabrik war in den Jahren vorher bekannt geworden insbesondere durch die Erfindung einer Maschine zum Druck von Fahrkarten. Es ist anzunehmen, dass genau solch ein Apparat das Frachtgut war.
Zur Maschinenfabrik siehe auch die Firmengeschichtedes bis zum Jahre 2000 existierenden Unternehmens.
Auch dieses Dokument ist ein Artikel aus dem Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens von 1869.
Baudirektor Buresch beschreibt, wie eine kostengünstige Drehscheibe mit recht einfachen Mitteln hergestellt werden kann. Die vorgestellte Drehscheibe wurde zum Anschluss einiger Industriebetriebe wie z.B. der Augustfehner Eisenhütte bereits erfolgreich eingesetzt.
Enthalten ist eine Kostenberechnung und eine Tafel mit verschiedenen Zeichnungen der Drehscheibe.
Bericht über einige Besonderheiten an den von Krauss entwickelten ersten Lokomotiven der G.O.E. im Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens von 1868.
Ein weiteres Dokument aus dem Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens von 1868.
Baudirektor Buresch beschreibt einige Besonderheiten der oldenburgischen Lokomotiven, die nach Entwürfen von Krauss von mehreren Lokomotivfabriken gebaut wurden. Enthalten sind zahlreiche Zeichnungen zu den beschriebenen Besonderheiten.
Die Beschreibung stammt aus dem Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens, vierter Band von 1868. Der gesamte Bericht bzw. der gesamte Jahrgang des Organs für die Fortschritte des Eisenbahnwesens kann bei der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt heruntergeladen werden: https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/Zb-722-1868
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